Die Beiträge können frei gestaltet werden und sollen persönliche Erinnerungen an die 1980er-Jahre bzw. Vorstellungen davon aufgreifen. Im Mittelpunkt kann stehen, wie sich Stadt, Land und ihre Bewohner:innen in den vergangenen vierzig Jahren verändert haben. Auch Fragen nach dem St. Pöltner Selbstverständnis – weiterhin Dorf oder längst Stadt – sowie nach dem Lebensgefühl in und um St. Pölten bieten sich an. Ebenso möglich sind Ausblicke darauf, wie die Zukunft der Stadt aussehen könnte.
Alle Texte sind willkommen, solange ein Bezug zum Jubiläum, zur Stadt oder zum Lebensgefühl in Niederösterreichs Mitte erkennbar bleibt. Entsprechend breit ist die stilistische Spanne: humorvoll, historisch, dystopisch, utopisch oder experimentell. Ziel ist es, ein vielfältiges literarisches Bild einer Stadt einzufangen, die seit 40 Jahren den Titel Landeshauptstadt trägt und sich in dieser Zeit stetig gewandelt hat.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Es muss ein unveröffentlichter, deutscher Text sein, nur eine Einsendung ist je Autor:in erlaubt. Lyrik darf 5.000, Prosa 9.500 Zeichen haben – inklusive Leerzeichen. Angenommen werden ausschließlich Worddokumente, die folgende Informationen enthalten: Name, E-Mail Adresse und Kurzvita (max. 3 Zeilen, 200 Zeichen), Titel des Textes, Text.
Die besten Werke werden von einer Fachjury ausgewählt und honoriert. Die Anthologie wird im Herbst 2026 erscheinen und im Rahmen des Blätterwirbels präsentiert. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Einsendungen an: ungebunden@st-poelten.gv.at
Weitere Details zur Ausschreibung auf der Website der Stadtbibliothek St. Pölten unter:st-poelten.bibliotheca-open.de/ungebunden