Die kunstsinnige Stadt 

Kunst im öffentlichen Raum

Das Schild „Grüß Göttin“ wurde Ende Oktober als Gruß an Autofahrer:innen an der B20 Mariazeller Straße, Höhe Park & Ride Anlage St. Pölten Süd installiert.
Bürgermeister Matthias Stadler, Künstlerin Ursula Beiler, Martina Eigelsreiter und Nadine Lojka vom Büro für Diversität mit dem Kunstwerk auf dem „Grüss Göttin" steht. Foto: Josef Vorlaufer
Bürgermeister Matthias Stadler, Künstlerin Ursula Beiler, Martina Eigelsreiter und Nadine Lojka vom Büro für Diversität bei der Enthüllung des Kunstwerkes. Foto: Josef Vorlaufer

2008 konzipierte die Künstlerin Ursula Beiler im Rahmen der Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“ das Schild mit dem Schriftzug „Grüss Göttin“, das von 2009 bis 2016 an der Inntal-Autobahn bei Kufstein Nord am Eingang von Tirol stand und seitdem auch vor dem Hauptbahnhof von Graz (2016) sowie seit 2019 am Kreisverkehr der Autobahn-Einfahrt Innsbruck Mitte zu sehen war. Nach einem Jahr der neuen Standortsuche für das berühmt gewordene „Grüss Göttin“-Schild wurde die Installation nun an der B20 Mariazeller Straße enthüllt und grüßt damit zukünftig an einer Stelle, an der täglich bis zu 30.000 Fahrzeuge vorbeifahren.

Die feministische Künstlerin, die immer wieder mit ihren Installationen Aufsehen erregt und zur Diskussion anregt, sorgte mit dem „Grüss Göttin“-Schild im Bundesland Tirol über 15 Jahre lang für Schmunzeln und Diskussionen. Auf jeden Fall möchte die Künstlerin, die selbst in Silz in Tirol arbeitet und lebt, mit dem Kunstwerk zum Nachdenken anregen.
„Praktisch an allen touristischen Plätzen, aber auch Ortschaften, steht ein Schild mit der Aufschrift ,Grüß Gott'. Wieso nicht einmal zur Abwechslung ,Grüß Göttin'? Aus diesem Gedanken ist die Tafel entstanden“, erzählt die Bildhauerin, Land-Art-, Installations- und Performancekünstlerin. „Grüss Göttin“ ist die in Österreich vermutlich bekannteste Arbeit von Ursula Beiler. International vertreten bis Korea, Japan und Australien ist Beiler viel mehr mit zahlreichen Performances und monumentalen Skulpturen, für die sie mit Holz, Stein, Metall, Eis und Feuer arbeitet.

Die kunstsinnige Stadt 

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