Die Ehemalige Synagoge St. Pölten lädt zu Novembergedenken und den letzten Tagen der Wechselausstellung ein. Mit einem Vortrag und der Aufführung von Rudolf Jungwirths „Stele“ gedenkt die Ehemalige Synagoge am 11. November der Novemberpogrome 1938.
Tag der offenen Tür in Regierungsviertel & Kulturbezirk
Sonntag, 8. November 2026 | 10:00 bis 17:00 Uhr | Freier Eintritt
Im Rahmen des Sicherheitstages Niederösterreich am 8. November gibt es von 10:00 bis 17:00 Uhr auch einen Tag der offenen Tür im Regierungsviertel und im Kulturbezirk St. Pölten.
Die Ehemalige Synagoge St. Pölten beteiligt sich ebenfalls daran. Es ist eine gute Gelegenheit, das Kulturzentrum mit der Dauerpräsentation „Die Synagoge und ihre Gemeinde“ und der Wechselausstellung „Geraubte Heiligkeit“ bei freiem Eintritt zu besuchen. Von 15:00 bis 16:00 Uhr kann eine Führung durch das Haus und die Ausstellungen gebucht werden. Der Führungsbeitrag beträgt 5,50€ pro Person (Kinder bis 6 Jahre frei).
Weitere Informationen unter: www.ehemalige-synagoge.at
Vortrag und Konzert zum Novembergedenken.
Mittwoch, 11. November 2026 | 18:00 Uhr | In Kooperation mit dem Injoest | Freier Eintritt
Die Veranstaltung zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 verbindet Forschung mit Musik: Neben dem Vortrag des Injoest-Mitarbeiters Peter Hinterndorfer zum Projekt „Digitale Erinnerungslandschaft Niederösterreich“ kommt die eindrucksvolle Vertonung von Zeitzeugenberichten „Stele“ für Sprecher und Streichsextett des Komponisten Rudolf Jungwirth zur Aufführung. Joachim Rathke als Sprecher wird von dem auf Barockmusik spezialisierten Ensemble Castor begleitet, das dafür seine ganz besonderen Klangfarben einbringt. Das Stück wird von zwei barocken Musikstücken umrahmt.
Tickets & Informationen: www.ehemalige-synagoge.at
Last Call: Wechselausstellung „Geraubte Heiligkeit“
Sonntag, 15. November 2026 | 10:00 bis 17:00 Uhr
Die Ausstellung „Geraubte Heiligkeit – Judaica aus Niederösterreich“ ist nur noch bis 15. November zu sehen. Die Schau zeigt sieben Ritualobjekte aus den zerstörten und geplünderten Synagogen und Bethäusern Niederösterreichs. Diese wurden entweder vor dem 10. November 1938 zur Aufbewahrung in das Jüdische Museum Wien gebracht oder gelangten als Raubgut in den Handel und wurden nach dem Krieg von Sammlern erworben.
An diesem Tag findet um 11.00 Uhr eine letzte Führung der Kuratorin Martha Keil statt. Der Führungsbeitrag beträgt 5,50€ pro Person (Kinder bis 6 Jahre frei).
Weitere Informationen unter: www.ehemalige-synagoge.at