Bis 8. Dezember

Jüdische Filmtage im Cinema Paradiso

Das Cinema Paradiso St. Pölten zeigt mit den „4. Jüdischen Filmtagen St. Pölten“ von 4. November bis 8. Dezember 2026 einen Monat lang diverses, jüdisches Leben aus der ganzen Welt mit ausgewählten Live-Veranstaltungen und Filmen.

Im Cinema Paradiso warten während der Jüdischen Filmtage Streifen, wie "Coexistence, my Ass" von Regisseurin Amber Fares. (Foto: zVg)
Im Cinema Paradiso warten während der Jüdischen Filmtage Streifen, wie "Coexistence, my Ass" von Regisseurin Amber Fares. (Foto: zVg)

Das Kino setzt damit ein Zeichen gegen Antisemitismus und Ausgrenzung und erinnert an die Novemberpogrome 1938, die in der „Shoah“ endeten. Ein besonderes Highlight ist der 97- Jährige Zeitzeuge und Auschwitz-Überlebende Erich Finches, der nach dem Film „Leben und Überleben“ gemeinsam mit Regisseur Matthias Jaklitsch und Regisseur Alexander Melach (Flow my tears) über sein Er-Leben erzählen wird. Alexander Melach bringt die Perspektive der Generationen danach ein; sein Vater war im KZ Buchenwald inhaftiert.

Das gesamte Programm der „4. Jüdischen Filmtagen St. Pölten“ finden Sie hier.

Nähere Infos unter www.cinema-paradiso.at/st-poelten.

Die kunstsinnige Stadt 

Stärke gewinnt ein Zentrum nicht zuletzt aus kultureller „Soft-Power“. Dafür bildet der Masterplan stp*25|50 die städtische „Kulturstrategie 2030“ nicht nur ab, er vertieft und konkretisiert sie. (mehr dazu)