Nach der Auftaktsveranstaltung mit dem Literatur- und Performanceformat „Verbrüdert euch, Schwestern" am 8. August findet ab 7. November der zweite Teil des Projekts „Das Frauen*zimmer" statt.
Mit dem Projekt „Das Frauen*zimmer“ entsteht ein Dialograum für Genderthemen, der bewusst in Beziehung zum traditionell männlich konnotierten Kaminzimmer tritt. Der Weiße Saal verwandelt sich für mehrere Monate in einen offenen Ort für Austausch, Reflexion und künstlerische Positionen zu gesellschaftlichen Macht- und Kommunikationsstrukturen.
Das Frauen*zimmer versteht sich als lebendiger Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven auf Gleichstellung, Repräsentation und gesellschaftliche Strukturen sichtbar werden. Kunst und Literatur bilden dabei den Ausgangspunkt für Gespräche, Begegnungen und neue Denkansätze.
Ausstellung mit Barbara Pacholik und weiteren Beiträgen
Im zweiten Teil des Projekts zeigt die bildende Künstlerin Barbara Pacholik Arbeiten aus ihrer Porträtserie „Heimat großer Töchter“, in der sie gesellschaftlich relevante, zeitgenössische Österreicherinnen porträtiert.
Ergänzt wird die Präsentation durch Beiträge von Stefanie Jaksch und ihrem Verlag Wasser mit inhaltlichen Perspektiven auf Literatur, Feminismus und gesellschaftliches Engagement sowie weiteren Dialogpartner:innen.
Vernissage
Die Vernissage findet am Samstag, dem 7. November um 16 Uhr im Weißen Saal im Sonnenpark statt. Zur Eröffnung werden neben Barbara Pacholik auch Stefanie Jaksch sowie einige der porträtierten Frauen anwesend sein. Es gibt Einblicke in ihre Arbeit und persönliche Perspektiven und natürlich Raum für Begegnung und Austausch.
Darüber hinaus gibt es am 19. November eine Dialogveranstaltung mit Lesung und Gespräch sowie am 5. Dezember eine Finissage.
Ein Raum für neue Perspektiven
Über den gesamten Zeitraum hinweg entsteht ein offener Raum, in dem Kunst als Ausgangspunkt für gesellschaftlichen Dialog dient. Das Frauen*zimmer lädt dazu ein, Fragen nach Gleichstellung, Sichtbarkeit und Machtverhältnissen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen.