Angrenzend an eine Wohnhausanlage am Kremserberg (Kremser Landstraße 107) befindet sich ein Waldbestand, der laut historischer Luftbilder etwa 1985 aufgeforstet wurde. Bei einer sicherheitstechnischen Begehung wurde besonders auch hinsichtlich der aktuellen Witterung ein Sicherheitsrisiko festgestellt. Einzelne Bäume, vor allem Akazien, sind bereits abgestorben und dürr. Viele Stämme von Ahornbäumen sind von Efeu umwachsen. Große Äste ragen bereits bis an die Fassade der Wohnhausanlage und könnten diese langfristig beschädigen. Aus diesen Gründen muss ein kleiner Teil des westlich der Wohnhausanlage angrenzenden Waldes (rund 1000 m²) entfernt werden. „Durch den verbleibenden Nachbarbestand wird es zu einer natürlichen Verjüngung der Fläche kommen und zusätzlich wird diese Fläche mit standortsangepassten jungen Bäumen wieder aufgeforstet. Damit kommt es langfristig wieder zu einer Bewaldung“, erklärt Dominik Bancalari, Beauftragter der Stadt für forstliche Belange.
Wegen Gefahr im Verzug wurde bereits unmittelbar nach der Begehung mit den notwendigsten Tätigkeiten begonnen. Die Hauptarbeiten sind für Mitte Februar geplant und sollen in ungefähr zwei Wochen abgeschlossen sein. Für die Bewohner:innen der Wohnhausanlage kommt es zu keinen Einschränkungen.
Aufforstung durch Schulklassen
Mit dem Projekt „Bäume in der Stadt“ wollen die 4A und 4B der Otto Glöckel Volksschule beim städtischen Umweltpreis mitmachen. Auf der Suche nach einer passenden Fläche dafür sind die Lehrerinnen an die Stadtgärtnerei herangetreten. Fündig wurde man gleich bei der Waldfläche am Kremserberg, die Ende März oder Anfang April von den engagierten Schüler:innen mit heimischen Gehölzen aufgeforstet werden soll.