StadtLandFluss

Das Regierungsviertel wird zur Bühne

Musikalisch, poetisch, bunt und laut: StadtLandFluss ist zurück und sorgt am Freitag, 12. und Samstag, 13. Juni für ausgelassene Festivalstimmung im Regierungsviertel und Kulturbezirk. Der Eintritt ist frei.

Das Foto zeigt die Seebühne.
Zwei Tage lang sorgen Konzerte, DJ-Sets, Interventionen lokaler Künstler:innen, Community-Projekte und mehr für buntes Festivaltreiben in St. Pölten. (Foto: Lorenz Seidler)

Es ist wieder so weit: StadtLandFluss ist zurück! Zwei Tage lang sorgen Konzerte, DJ-Sets, Interventionen lokaler Künstler:innen, Community-Projekte und mehr für buntes Festivaltreiben in St. Pölten. Musik, Performance und Party locken vom Festspielhaus Vorplatz über den Garten des Museums Niederösterreich und den Skatespot bis zum Klangturm – und spätabends zum Tanzen in die Tiefgarage.

Musik zwischen Indie, Hip-Hop und elektronischen Sounds

Auf der Festspielhaus-Bühne erwartet Besucher:innen ein hochkarätiges Line-up. Am Freitag sorgen unter anderem die Psychedelic-Rock-Band Spuren, das Wiener Projekt Jopa und die Indie-Kammerpop-Band Buntspecht für Festivalstimmung.

Der Samstag bringt weitere musikalische Highlights: Der Wöd Chor Plus tritt gemeinsam mit Mira Lu Kovacs und Ariel Oehl auf, bevor Global-Sound-Kollektiv Matatu, Indie-Pop von Oehl und die eindrucksvolle Stimme von Mira Lu Kovacs den Abend prägen.

Auch der Museumsgarten wird zur Bühne: Dort treffen Folk-Rock, Neo-Soul, Anadolu Rock und zeitloser Soul aufeinander. Acts wie electricleona, Sinem und SLADEK sorgen für musikalische Vielfalt, ergänzt durch Poetry-Slam-Einlagen von Mieze Medusa und Elif Duygu.

Clubkultur und DJ-Sets bis tief in die Nacht

Am Skatespot und in der Tiefgarage steht elektronische Musik im Mittelpunkt. Hip-Hop, Reggae und Afrobeat treffen auf House, Techno und Drum’n’Bass. Besonders die nächtliche Transformation der Tiefgarage in einen temporären Underground-Club verspricht Festivalatmosphäre pur. Mit dabei sind unter anderem Anna Ullrich, POLYXENE und Jalen Mess.

Kunst, Tanz und interaktive Installationen

Neben Konzerten setzt StadtLandFluss stark auf Performance- und Medienkunst. Unter dem Titel „trans.*“ beschäftigen sich Installationen und Konzerte im Klangturm mit Themen wie Übergang, Transformation und Identität. Künstler:innen wie Reni Hofmüller, Ulysse Gohin und Patrícia J. Reis schaffen interaktive Klang- und Erfahrungsräume.

Tanzperformances wie „Subversive Bodies“ sowie die Produktion „Sol Invictus“ der Compagnie Hervé Koubi ergänzen das Programm. Das Stück verbindet Urban Dance, Akrobatik und Ballett zu einer eindrucksvollen Choreografie über Gemeinschaft und Hoffnung.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Das Festival richtet sich nicht nur an Zuschauer:innen, sondern lädt aktiv zum Mitmachen ein. Workshops, Graffiti-Sessions, Skate-Angebote, Familienprogramm, Drag-Performances und interaktive Projekte machen StadtLandFluss zu einem offenen Kulturraum für alle Generationen. Auch lokale Initiativen und Communities gestalten das Festivalprogramm mit.

Das gesamte Programm ist hier zu finden.

Die kunstsinnige Stadt 

Stärke gewinnt ein Zentrum nicht zuletzt aus kultureller „Soft-Power“. Dafür bildet der Masterplan stp*25|50 die städtische „Kulturstrategie 2030“ nicht nur ab, er vertieft und konkretisiert sie. (mehr dazu)