Die forschende Stadt 

St. Pölten erforscht wieder die Artenvielfalt

Von 24. bis 27. April organisiert das Museum Niederösterreich in Kooperation mit der Stadt St. Pölten zum mittlerweile sechsten Mal die City Nature Challenge in der Landeshauptstadt.

Das Foto zeigt einen Turmfalken bei einem Baugerüst vor der Prandtauerkirche. (Foto: Christian Krückel)
Alle Naturbeobachtungen (wie dieser Turmfalke bei einem Baugerüst vor der Prandtauerkirche) von wilden Tieren, Pflanzen und Pilzen im Stadtgebiet können über die App „iNaturalist“ erfasst und hochgeladen werden. (Foto: Christian Krückel)

Das Ziel des weltweiten Citizen-Science-Projekts ist es, die Artenvielfalt im urbanen Raum zu dokumentieren. Smartphone aufladen, iNaturalist-App installieren und ab in die Natur, um möglichst viele wildlebende Tiere und Pflanzen zu fotografieren, Audio-Aufnahmen zu machen, sie zu bestimmen und einzumelden. Die Daten tragen zur Erforschung der Artenvielfalt bei und helfen, das Bewusstsein für Naturschutz zu schärfen.

Vom 28. April bis 10. Mai folgt die Identifikationsphase. Unter den Teilnehmenden werden stp*Gutscheine und Jahreskarten des Museums Niederösterreich verlost.

Rund um die City Nature Challenge gibt es auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Stimmen der Wildnis – Ein Festival für Mensch und Natur

Stimmen der Wildnis widmet sich der Faszination der Naturklänge und zeigt, wie die Ökoakustik neue Einblicke zu Tieren, Pflanzen und Ökosystemen eröffnet. Das Festival findet von 24. bis 26. April 2026 in der Glanzstoff, im Sonnenpark und im Museum Niederösterreich statt. 

Lange Nacht der Forschung

Die Lange Nacht der Forschung am 24. April (17 bis 23 Uhr) bietet ein vielfältiges Programm mit Angeboten aus verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen. Auch das Haus für Natur und Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich nehmen in diesem Jahr daran teil. Beim Infopoint zur City Nature Challenge erfährt man alles über das Citizen Science Projekt und die Vermittler:innen helfen mit den ersten Schritten in der App „iNaturalist“.

Spaziergänge

Naturkundlicher Spaziergang entlang der Traisen – Von den Viehofner Seen zum Haus für Natur am 25. April

Gemeinsam entdecken die Teilnehmer:innen viele Lebewesen an der „grünen Ader“, die sich durch die Landeshauptstadt zieht und dokumentieren sie im Rahmen der diesjährigen „City Nature Challenge“ mit der App iNaturalist.
Leitung: Klaus Teichmann, David Ramler (Lanius: Forschungsgemeinschaft für regionalen Naturschutz)
Uhrzeit: 8 - 12 Uhr
Treffpunkt: Viehofner Seen (am Parkplatz beim Großen Viehofner See, St. Pölten), von dort aus geht es Richtung Museum Niederösterreich

Gehen, Hören, Lernen am 25. April

Auch hier sammeln die Teilnehmer:innen wichtige Daten (App iNaturalist bitte vorab installieren) über die Artenvielfalt im Stadtraum und werden dabei unterstützt. Bei der Dokumentation gefährdeter Arten wird auf die Sicherheit der Fundorte geachtet, da genaue Ortsangaben in der App auch von unbefugten Personen eingesehen werden könnten.
Leitung: Markus Weidmann-Krieger, interdisziplinärer Künstler und ökologischer Leiter bei Solektiv, ist seit der Gründung 1999 maßgeblich an der Gestaltung und Entwicklung des Landschaftsparks „Sonnenpark“ beteiligt.
Start: 15 Uhr
Treffpunkt: Sonnenpark, von dort aus geht es Richtung Glanzstoff

Early Bird Walk am 26. April

Wenn die Stadt erwacht, entdecken die Teilnehmer:innen gemeinsam, wie viel Wildnis in ihr steckt. Auf diesem frühen Walk & Talk geht es um mehr als nur Singvögel: Es wird über Nistkästen, urbane Lebensräume, heimische Vogelarten, spannende Einblicke in Citizen Science und darüber, wie jede:r zum Artenschutz beitragen kann gesprochen. Ein inspirierender Start in den Tag – mitten in der Natur vor der Haustür.
Leitung: Ronald Lintner, Wissenschaftlicher Leiter im Haus für Natur im Museum Niederösterreich
Uhrzeit: 5 - 6 Uhr (Früh)
Treffpunkt: Bahnhof St. Pölten, von dort aus geht es Richtung Museum Niederösterreich

Mehr Infos und Erklärvideos gibt es unter www.museumnoe.at/cnc

Die forschende Stadt 

Exzellenz in der Forschung braucht vieles: Fokussierung, Flexibilität, interdisziplinäre Vernetzung. Und Mut im unentwegten Blick nach vorne. Der Masterplan stp*25|50 schafft dafür die Grundlage. (mehr dazu)