KinderKunstLabor

Neue Ausstellung: Geschwister – super & nervig

Das KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst in St. Pölten präsentiert vom 6. März bis 6. September 2026 eine Ausstellung, die hinterfragt, was Geschwisterlichkeit und Kindsein heute bedeuten.

Im Zentrum der Ausstellung lädt eine Mittelinsel – gestaltet von Yoko Gwen Halbwidl – insbesondere Kinder ab 0 Jahren dazu ein, zu fühlen, zu tasten, zu schauen, zu krabbeln und Geschwisterlichkeit mit sich und anderen zu erleben. (Foto: Max Kropitz)
Im Zentrum der Ausstellung lädt eine Mittelinsel – gestaltet von Yoko Gwen Halbwidl – insbesondere Kinder ab 0 Jahren dazu ein, zu fühlen, zu tasten, zu schauen, zu krabbeln und Geschwisterlichkeit mit sich und anderen zu erleben. (Foto: Max Kropitz)

Geschwister können sowohl ein schönes Abenteuer als auch ein täglicher Stresstest sein. Ob verwandt oder selbst gewählt: Die neue Ausstellung im KinderKunstLabor fragt, was Geschwisterlichkeit und Kindsein heute bedeuten.

Unter dem Titel „Geschwister – super & nervig“ verweisen die Positionen international renommierter Künstler:innen auf die besondere Nähe von Geschwistern: auf Zusammenarbeit und gemeinsames Erfinden sowie auf das Teilen, etwa von Anerkennung.

Vielfältiges Programm und rennomierte Künstler:innen

„Im KinderKunstLabor sind dazu vielfältige künstlerische Genres zu erleben, von Audio- und Filminstallationen bis hin zu Collage, Fotografie, Grafik, Malerei, Skulptur und Zeichnung“, so Mona Jas, künstlerische Leiterin des KinderKunstLabor. Einige Arbeiten werden erst durch die Mitwirkung der Besucher:innen „vollständig“.

Im Zentrum des Ausstellungsraumes steht beispielsweise eine Mittelinsel von Yoko Gwen Halbwidl, die Kinder ab 0 Jahren zum Krabbeln und Fühlen einlädt. Zudem sind Geschwister- und Freundschaftsporträts zu sehen, die Victoria Tomaschko mit Kindern aus den Mitgestaltungsgremien fotografisch inszeniert hat.

Die Ausstellung wird von einem umfassenden Vermittlungsprogramm begleitet.

Mit Werken von Sasha Auerbakh, Heiko Bressnik, Uwe Bressnik, Lygia Clark, Birke Gorm, Yoko Gwen Halbwidl, Hodel / Schumacher / Clavadetscher, Christine & Irene Hohenbüchler, Jiří Kolář, Michael Loewen, Marianne Maderna, Soshiro Matsubara, Flora und Martin Szurcsik‑Nimmervoll, Felix Nussbaum, Precious Okoyomon, Anna Schachinger, Gert und Uwe Tobias, Viktoria Tomaschko.

Tage der Eröffnung

An den Tagen der Eröffnung ist der Eintritt frei: 6. März von 13 bis 17 Uhr | 7. und 8. März von 10 bis 17 Uhr

Öffnungszeiten (ab 7. März):
Di bis So und an Feiertagen, 10 bis 17 Uhr

Nähere Infos unter: www.kinderkunstlabor.at

Die kunstsinnige Stadt 

Stärke gewinnt ein Zentrum nicht zuletzt aus kultureller „Soft-Power“. Dafür bildet der Masterplan stp*25|50 die städtische „Kulturstrategie 2030“ nicht nur ab, er vertieft und konkretisiert sie. (mehr dazu)