Schauplätze sind das Stift Herzogenburg, das Konservatorium für Kirchenmusik, die St. Pöltner Domkirche und die Stiftsbasilika Lilienfeld. Das Programm spannt dabei einen Bogen von musikalischen Abenteuern für die ganze Familie über zeitgenössische Klangwelten bis hin zu einem Meisterwerk der Alten Musik.
Militärmusik zu Gast im Stift Herzogenburg
Den Auftakt des Oktoberprogramms bildet am Samstag, 3. Oktober, der Konzertabend der Militärmusik Niederösterreich im Stift Herzogenburg. Unter dem Motto „Musik und Gebet“ treffen festliche Bläserklänge auf große sinfonische Werke. Unter der Leitung von Adolf Obendrauf präsentiert das Orchester unter anderem das eindrucksvolle Posaunenkonzert von Nikolai Rimski-Korsakow. Als Solist ist der Posaunist Florian Strasser zu erleben. Einen majestätischen Abschluss bildet das Finale „Was mir die Liebe erzählt“ aus Gustav Mahlers Dritter Symphonie.
Militärmusik NÖ im Stift Herzogenburg
Bereits am Samstag, 3. Oktober, richtet sich das Festival an seine jüngsten Besucher:innen. Im Festsaal des Konservatoriums für Kirchenmusik lädt ein liebevoll gestaltetes Theaterkonzert für Kinder und Familien zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein. Im Mittelpunkt stehen die mutige Katze Carmen, dargestellt von Schauspielerin Friederike von Krosigk, und der ebenfalls abenteuerlustige Jona. Gemeinsam mit Organist Johann Simon Kreuzpointner und Klarinettistin Bettina Hochholzer erlebt Carmen zahlreiche musikalische Abenteuer. Das verspielte Format verbindet Theater und Musik und macht klassische Klänge auch für die Kleinsten unmittelbar erlebbar.
Theaterkonzert für Kinder und Familien
Am Sonntag, 4. Oktober, wird die St. Pöltner Domkirche zum Schauplatz eines außergewöhnlichen musikalischen Dialogs. Beim sechsten Spielabend begegnen sich Marimba und Domorgel – zwei Instrumente, deren Klangwelten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten. Die französische Perkussionistin Adélaïde Ferrière trifft auf den Stuttgarter Stiftsorganisten Kay Johannsen. Werke von Johann Sebastian Bach, Ferruccio Busoni, Philip Glass und John Cage bilden die Grundlage für ein Konzert, bei dem vor allem das feinsinnige Zusammenspiel der beiden Instrumente im Mittelpunkt steht. So entsteht ein abwechslungsreicher Abend zwischen rhythmischer Präzision, orchestraler Klangfülle und modernen Klangexperimenten.
Abschluss mit Monteverdis Marienvesper in Lilienfeld
Den festlichen Schlusspunkt des diesjährigen Konzertreigens setzt am Samstag, 10. Oktober, Claudio Monteverdis „Marienvesper“ in der Stiftsbasilika Lilienfeld. Das 1610 veröffentlichte Werk gilt als Meilenstein der Musikgeschichte und verbindet geistliche Musik mit der außergewöhnlichen musikalischen Ausdruckskraft des frühen Barocks. Dirigent Otto Kargl, renommierter Kenner der Alten Musik und ehemaliger Domkapellmeister, bringt das monumentale Werk gemeinsam mit der Cappella Nova Graz zur Aufführung. In der prächtigen Atmosphäre der Stiftsbasilika verspricht die „Marienvesper“ einen würdevollen und klanggewaltigen Abschluss des Festivals – und damit einen Höhepunkt des diesjährigen Musica-Sacra-Programms.
Festival Musica Sacra
Nähere Infos unter www.festival-musica-sacra.at.
Tickets zu den jeweiligen Konzerten gibt es unter www.close2fan.com.