Austausch

Delegation aus Brünn zu Gast an der USTP

Am 23. Juni 2026 begrüßte die USTP eine Delegation aus Brünn. Der Besuch fand im Rahmen des tschechisch-österreichischen EU-Projekts „Free Forms – Workshops, Residenzen und Begegnungen“ unter der Leitung von Franziska Proksa, Forschungsgruppe Media Creation, statt.

Die USTP fungierte als Knotenpunkt für internationalen Wissens- und Kulturaustausch. (Foto: Isabell Wiesinger/USTP)
Die USTP fungierte als Knotenpunkt für internationalen Wissens- und Kulturaustausch. (Foto: Isabell Wiesinger/USTP)

„Zusammen mit meinen Kollegen Vít Kalvoda und Emil Gross möchten wir in Free Forms kreative Prozesse über institutionelle und nationale Grenzen hinweg fördern. Die geografische Nähe zwischen St. Pölten und Brünn sowie die langjährige Städtepartnerschaft bilden dafür eine ideale Grundlage. Free Forms ermöglicht spannende Begegnungen und eröffnet neue Perspektiven für weitere grenzübergreifende Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur und Forschung“, sagt Franziska Proksa.

Im Zuge des Aufenthalts brachte sich die tschechische Musikgruppe Borderlandsjam aktiv in das Hochschulleben ein: Sie gestaltete nicht nur einen Workshop im Rahmen der Creative Media Summer School, bei dem Studierende direkt mit international vernetzten Künstler*innen arbeiten konnten und die Verbindung von künstlerischer Praxis, digitalen Medien und europäischer Zusammenarbeit unmittelbar erleben konnten.

Die Musikgruppe stand auch beim Jubiläumsfest der USTP zu 30 Jahren Telekommunikation & Medien und 25 Jahren Medienmanagement auf der Bühne und sorgte für ein besonderes Highlight.

Knotenpunkt für internationalen Wissens- und Kulturaustausch

Ein zentrales Anliegen des Projekts „Free Forms“ ist es, neue kreative Verbindungen zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen aus Niederösterreich und Südmähren nachhaltig zu stärken. Musik dient dabei als universelle Sprache, die kulturelle und sprachliche Barrieren überwindet und Raum für Dialog eröffnet.

Durch Workshops, Residenzen und gemeinsame Auftritte entsteht ein intensiver Austausch zwischen Musik-, Medien- und Tanzschaffenden beider Regionen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Kennenlernen unterschiedlicher Arbeitsweisen und künstlerischer Zugänge sowie die gemeinsame Weiterentwicklung von Ideen. Gerade an der Schnittstelle von Kunst und Technologie zeigt sich das Potenzial, kreative Praxis, digitale Medien und innovative Ansätze miteinander zu verbinden.

Ein Campus für europäische Zusammenarbeit

Der Besuch unserer Gäste aus Brünn stand auch im Kontext der Entwicklung des Europacampus Hainburg, den die USTP derzeit federführend mitgestaltet. Als zukünftiger Ort für internationales Lernen, Forschen und interdisziplinären Austausch soll der Campus gezielt europäische Kooperationen fördern.

„Internationale Kooperationen wie diese machen sichtbar, welchen Mehrwert Kunst und Kultur für den europäischen Austausch schaffen. Wenn Studierende, Forschende und Künstler*innen aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam arbeiten, entstehen nicht nur kreative Projekte und Netzwerke, sondern auch nachhaltige Innovationsimpulse an der Schnittstelle von Kreativität, Technologie und Gesellschaft“, sagt Franz Fidler, Leiter der Fakultät für Technik und Wirtschaft der USTP. „Genau diese Verbindung von Bildung, Innovation und kulturellem Dialog werden wir als USTP auch am Europacampus Hainburg weiter stärken – ein Anspruch, den wir mit E³UDRES² bereits heute europaweit leben.“

Die lernende Stadt

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