Josef Salomonovic, genannt „Pepek“, ist einer der letzten in Österreich lebenden Zeugen des Holocaust. 1938 in Mährisch-Ostrau geboren, hat er als Kind das Ghetto Łódź sowie fünf Konzentrations- und Arbeitslager überlebt.
Über seine Erlebnisse zwischen 1938 und 1946 hat Pepeks Schwägerin, die Historikerin Shoshana Duizend-Jensen, ein Buch verfasst. Sie schildert das Glück des Vierjährigen, dem Tod durch Vergasung in einem Versteck entkommen zu sein. Und das rettende Ereignis, den Bombenangriff auf Dresden, welcher ihn in letzter Sekunde vor der drohenden Erschießung bewahrte.
Bei der Veranstaltung am 15. Jänner erzählt Shoshana Duizend-Jensen im Gespräch mit Martha Keil von Pepekʼs Leben und stellt ihr Buch vor. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs im Museum Niederösterreich statt.
Tipp:
Mit dem Veranstaltungsticket können Sie am Donnerstag, 15. Jänner 2026, von 17:00 bis 18:30 Uhr auch das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich inklusive der Sonderausstellungen „Kinder des Krieges – Aufwachsen zwischen 1938 und 1955“ und „Hitlers Exekutive. Die österreichische Polizei und der Nationalsozialismus“ besuchen. Zudem besteht die Möglichkeit einer Führung durch die Ausstellung „Kinder des Krieges“ um 17:00 Uhr teilzunehmen.
Nähere Infos und Tickets unter www.museumnoe.at.