Zur Navigation Zum Inhalt

Neue Fitnessanlage in Harland

Seit kurzem ist die neue Beyerknecht Fitnessanlage Harland offiziell in Betrieb. Dort können Sportbegeisterte ein abwechslungsreiches Sportangebot nutzen.

Bürgermeister Matthias Stadler, Stadträtin Gabriele Vavra aus Harland, Sportreferent Florian Gleiss und Leiter der Präsidiale Michael Koppensteiner testeten die neue Fitnessanlage. (Foto: Arman Kalteis)
Bürgermeister Matthias Stadler, Stadträtin Gabriele Vavra aus Harland, Sportreferent Florian Gleiss und Leiter der Präsidiale Michael Koppensteiner testeten die neue Fitnessanlage. (Foto: Arman Kalteis)

Die neue Fitnessanlage befindet sich gleich neben der Schule in Harland und steht ab sofort für alle Hobby-SportlerInnen zur Verfügung. Die moderne Infrastruktur für folgende sportliche Aktivitäten kann kostenlos genutzt werden:

  • Fußball
  • Basketball
  • Tischtennis
  • Calisthenics
  • Outdoor-Fitness

Spontane Sportaktivitäten ermöglicht der Sportogo-Automat - hier können ein Fußball, ein Basketball, Kettlebells, Tischtennisschläger- und Bälle ausgeborgt werden. Der Verleih funktioniert über die Sporttogo-App.

Zur Erholung nach den sportlichen Höchstleistungen stehen auch ein paar Sitzmöglichkeiten vor Ort zur Verfügung. Außerdem sorgt bald ein Trinkwasserbrunnen für Erfrischung.

„Unser Ziel als Fittest City war es, der Harlander Jugend und allen Junggebliebenen einen sportlich motivierenden Treffpunkt zu schaffen. Das Beste: Man kann jederzeit spontan vorbeikommen und das Angebot des Sporttogo-Automaten nutzen“, so Bürgermeister Matthias Stadler. 

Über die Namensgebung des Parks

Der Fitnesspark wurde Mathilde Beyerknecht (*26. Februar 1907 - † 21. Jänner 1996) gewidmet. Die alleinerziehende Mutter von Zwillingen engagierte sich 15 Jahre lang als Gemeindevertreterin in Harland für die Belangen der ArbeitnehmerInnen. Sie war als Texilarbeiterin in der Harlander Coats Fabrik tätig, wo sie sich auch bei der Gewerkschaft einbrachte. 1952 wurde sie dort zur Betriebsratsobfrau gewählt. Mathilde Beyerknecht war gemeinsam mit Anna Porod die Initiatorin des Seniorenwohnheims Stadtwald. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz wurde ihr 1966 das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland NÖ sowie 1969 das Große Verdienstkreuz in Gold durch den Bundespräsidenten verliehen. Die Stadt St. Pölten zeichnete sie 1978 mit dem Ehrenzeichen der Stadt aus. 2007 wurde bereits eine Straße im Betriebsbaugebiet Harland nach Mathilde Beyerknecht benannt.