Ob ein Wohnungsbrand, eine plötzliche Evakuierung oder ein länger andauernder Stromausfall – außergewöhnliche Situationen können dazu führen, dass wichtige Unterlagen und Informationen innerhalb kürzester Zeit benötigt werden.
Wer sich bereits im Alltag darauf vorbereitet, erspart sich im Ernstfall unnötigen Stress.
Eine einfache und wirkungsvolle Maßnahme ist das Anlegen einer persönlichen Notfallmappe. Darin sollten wichtige Dokumente wie Reisepass, Geburtsurkunde, Versicherungspolizzen sowie Informationen zu bestehenden Verträgen und medizinisch notwendigen Medikamenten aufbewahrt werden. Auch wichtige Kontaktdaten und Informationen zu Angehörigen gehören dazu.
Wichtige Unterlagen für den Ernstfall
Hand aufs Herz: Wer kennt heute noch die Telefonnummer seines Partners, seiner Kinder oder seiner Eltern auswendig? Durch die ständige Nutzung unserer Smartphones verlassen wir uns zunehmend auf digital gespeicherte Kontakte. Fällt das Handy aus, ist der Akku leer oder geht das Gerät verloren, sind wichtige Telefonnummern plötzlich nicht mehr verfügbar. Eine ausgedruckte Kontaktliste mit den wichtigsten Rufnummern kann daher im Ernstfall besonders hilfreich sein.
Die Notfallmappe sollte an einem sicheren, leicht zugänglichen Ort aufbewahrt werden, der auch den engsten Angehörigen bekannt ist. Besonders sensible Unterlagen sollten vor unbefugtem Zugriff geschützt sein. Ergänzend empfiehlt sich eine sichere digitale Kopie wichtiger Dokumente.
Eine Notfallmappe ersetzt keine umfassende Krisenvorsorge, ist aber ein einfacher und sinnvoller Bestandteil davon. Oft sind es gerade die kleinen Vorbereitungen, die in außergewöhnlichen Situationen einen großen Unterschied machen. Nutzen Sie daher die Gelegenheit, Ihre wichtigsten Unterlagen und Telefonnummern zusammenzustellen – damit im Ernstfall nicht erst danach gesucht werden muss.