USTP

Hochschule St. Pölten feiert 30 Jahre

Mit einem Festakt am Campus St. Pölten feierte die Hochschule St. Pölten ihr 30-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft blickte die USTP auf drei Jahrzehnte gemeinsamer Entwicklung zurück – und nach vorne.

Außenansicht des Campus St. Pölten. (Foto: Josef Vorlaufer)
Von der regionalen Bildungsinitiative zur europäischen Hochschule: Die im modernen Campus St. Pölten untergebrachte USTP feiert heuer 30 Jahre. (Foto: Josef Vorlaufer)

Vor drei Jahrzehnten begann die Geschichte der Hochschule St. Pölten mit einem Studiengang und rund 60 Studierenden in der ehemaligen Glanzstoffvilla in der Herzogenburger Straße. Heute verbindet die USTP– University of Applied Sciences St. Pölten Lehre, Forschung und Weiterbildung an einem modernen Campus, arbeitet mit Partner:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammen und engagiert sich in europäischen Netzwerken und Kooperationen. Die Entwicklung der vergangenen 30 Jahre zeigt, wie sich die Hochschule gemeinsam mit ihrer Region weiterentwickelt hat und gleichzeitig internationale Perspektiven eröffnet.

„Die Hochschule St. Pölten ist in den vergangenen 30 Jahren gemeinsam mit vielen Menschen gewachsen: mit Studierenden, Mitarbeitenden, Absolvent:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen aus der Region und weit darüber hinaus. Dieses Jubiläum ist nicht nur ein Anlass, auf das Erreichte zurückzublicken und allen zu danken, die diese Entwicklung möglich gemacht haben, sondern gleichzeitig auch ein Auftrag, gemeinsam die Zukunft bestmöglich zu gestalten. Bildung, Forschung, Innovation und gesellschaftliches Engagement verbinden wir dabei eng mit sozialen, ökologischen, technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit“, betonen Hannes Raffaseder und Johann Haag, die Geschäftsführer der USTP.

Impulse für Bildung, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung

Der Festakt widmete sich der Frage, welchen Beitrag Hochschulen für gesellschaftliche Entwicklung, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und regionale Innovationskraft leisten.

Die Festrede hielt Jens Schneider, Rektor der TU Wien. Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, gratulierte der Hochschule anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens und würdigte deren Entwicklung als international vernetzter Hochschulstandort: „Die Geschichte der Hochschule St. Pölten zeigt eindrucksvoll: Was vor 30 Jahren klein begonnen hat, ist heute ein international vernetzter Hochschulstandort mit großer Bedeutung für die Region. Als leitende Hochschule der European University Alliance E³UDRES² bringt sie österreichische Hochschulkompetenz aktiv in Europa ein und gestaltet neue Formen der Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Innovation. Das ist eine Entwicklung, auf die man stolz sein kann! Und eine gute Grundlage für die nächsten 30 Jahre.“

Im Jubiläumsdialog sprachen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Matthias Stadler sowie Elmar Pichl, Sektionschef im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, über die Entwicklung der Hochschule und ihre Bedeutung für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Niederösterreich.

Zahlreiche Ehrengäste wohnten dem Festakt zum 30 Jahre-Jubiläum bei. Auf dem Foto v. l. n. r.: Bürgermeister Matthias Stadler, USTP-Geschäftsführer Johann Haag, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Rektor der TU Wien Jens Schneider und USTP-Geschäftsführer Hannes Raffaseder. (Foto: Josef Vorlaufer)

„Kaum eine Institution hat die Entwicklung unserer Stadt seit der Hauptstadtwerdung vor 40 Jahren so geprägt wie die USTP. Sie ist ein enorm wichtiger Wirtschafts- und Innovationsmotor, zieht junge und kluge Köpfe in unsere Stadt, schafft Arbeitsplätze, vernetzt Menschen und Institutionen und belebt den gesamten Standort. Rund 4.500 Studierende, innovative Studienangebote, ein hochmoderner Campus, internationale Auszeichnungen und enge Verbindungen zu Hochschulen in ganz Europa zeugen von einer beeindruckenden Entwicklung in den vergangenen 30 Jahren. Ich bin überzeugt, dass die USTP diesen erfolgreichen Weg auch in Zukunft fortsetzen und damit weiterhin wichtige Impulse für unsere Stadt und die gesamte Region setzen wird“, sagt St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler.

„Die Hochschule St. Pölten ist eine echte Erfolgsgeschichte für Niederösterreich. In den vergangenen 30 Jahren hat sie sich von einer regionalen Bildungseinrichtung zu einer international vernetzten Hochschule entwickelt, die weit über die Landesgrenzen hinaus Strahlkraft entfaltet. Sie bringt junge Talente nach St. Pölten, stärkt Innovation und Forschung und ist ein wichtiger Partner für Wirtschaft und Gesellschaft. Die USTP steht für Qualität, Innovationskraft und die Fähigkeit, regionale Stärke mit europäischer Perspektive zu verbinden“, sagt Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Im Dialogformat „Women Who Move Business“ diskutierten Cornelia Lamprechter (NÖKU), Karen Fanto (Zukunft.Frauen Alumnae Club und Berndorf Bäderbau) und Gerda Füricht-Fiegl (Leiterin des Kollegiums der USTP) über Karrierewege, Verantwortung und die Rolle von Bildung für persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Wirkung.

Von St. Pölten nach Europa

Ein zentrales Thema des Abends war die europäische Dimension der Hochschulentwicklung. Im Panel „Local Pulse – Global Waves“ diskutierten Vertreter:innen der E³UDRES²-Allianz über die Rolle regional verwurzelter Hochschulen in einem europäischen Kontext. Die USTP übernimmt innerhalb der European University Alliance E³UDRES² seit Jahren eine aktive Rolle und entwickelt gemeinsam mit europäischen Partnerhochschulen neue Formen der Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Innovation. Die Hochschule war die erste österreichische Fachhochschule, die die Leitung einer European University übernommen hat.

Die Gesprächspartner:innen beschrieben Hochschulen als Bindeglied zwischen regionalen Bedürfnissen, europäischen Kooperationen und globalen Herausforderungen.

Die nächsten Kapitel haben bereits begonnen

Das Jubiläum fällt in eine Phase bedeutender Weiterentwicklung der Hochschule. Als USTP – University of Applied Sciences St. Pölten setzt sie ihre internationale Ausrichtung, ihre Forschungsstärke und ihr Selbstverständnis als Ort, an dem Entwicklung beim Menschen beginnt, konsequent fort. Gleichzeitig investiert die USTP in Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz mit dem KI-Reallabor, baut ihre europäische Zusammenarbeit im Rahmen der European University Alliance E³UDRES² weiter aus und schafft mit dem Europacampus Hainburg gemeinsam mit der TU Wien und der Hochschulallianz EULiST einen zusätzlichen Hochschulstandort mit europäischer Perspektive.

Was vor 30 Jahren als regionales Bildungsprojekt begann, hat sich zu einer international vernetzten Hochschule entwickelt. Die kommenden Jahre stehen im Zeichen neuer Bildungsangebote, europäischer Kooperationen, zukunftsrelevanter Forschungsfelder und einer noch stärkeren Verbindung von Wissen, Innovation und gesellschaftlicher Wirkung.

Viele Jubiläen, eine gemeinsame Geschichte

Das Jubiläumsjahr 2026 steht nicht nur für 30 Jahre Hochschule St. Pölten. Auch zahlreiche Einrichtungen und Studienangebote feiern bedeutende Meilensteine:

  • 30 Jahre Studium Telekommunikation und Medien
  • 25 Jahre Bachelorstudium Medienmanagement
  • 25 Jahre Masterstudium Digital Media Management
  • 25 Jahre Bachelorstudium Soziale Arbeit
  • 20 Jahre Bachelorstudium Marketing & Kommunikation
  • 20 Jahre Bachelorstudium Physiotherapie
  • 20 Jahre Bachelorstudium Diätologie
  • 20 Jahre Masterstudium Media Management
  • 20 Jahre Bachelorstudium IT Security
  • 15 Jahre Masterstudium Digital Marketing & Kommunikation
  • 15 Jahre Lehrgang Angewandte Ernährungstherapie
  • 15 Jahre Institut für Creative\Media/Technologies (IC\M/T)

Hinter diesen Jubiläen stehen Generationen von Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Absolvent:innen, die die Entwicklung der Hochschule über viele Jahre mitgestaltet haben. Gemeinsam prägen sie eine Hochschule, die seit 30 Jahren Bildung, Forschung und Weiterbildung mit regionaler Verantwortung und internationaler Perspektive verbindet.

Die forschende Stadt 

Exzellenz in der Forschung braucht vieles: Fokussierung, Flexibilität, interdisziplinäre Vernetzung. Und Mut im unentwegten Blick nach vorne. Der Masterplan stp*25|50 schafft dafür die Grundlage. (mehr dazu)