Die gemeinsame Stadt

Ehrung für Helfer:innen bei "Essen auf Rädern"

Nur dank dem Einsatz der vielen Ehrenamtlichen können mit "Essen auf Rädern" hunderte St. Pöltner:innen täglich mit frischem Essen versorgt werden. Nun wurden besonders verdiente Fahrer:innen und Zusteller:innen vor den Vorhang geholt.

Zahlreiche Personen mit Blumen im Gemeinderatssaal. (Foto: Vorlaufer)
Besonders Verdiente Helfer:innen wurden im Rathaus für ihren Einsatz geehrt. Gemeinsam wird es auch in Zukunft möglich sein, hilfsbedürftige Menschen mit einem warmen Mittagessen zu versorgen und Ihnen somit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. (Foto: Vorlaufer)

Seit dem Jahr 1974 – also seit nunmehr 52 Jahren – beliefert die Aktion „Essen auf Rädern“ betagte und pflegebedürftige Personen, aber auch jüngere, schwer erkrankte Bürger:innen oder Personen, die auf Grund von psychischen Problemen die Essensversorgung nicht selbst übernehmen können, im Stadtgebiet von St. Pölten mit einem warmen Mittagessen.

Die Zubereitung des Essens erfolgt seit Februar 2023 durch die Küchenbrigade im Senior:innenwohnheim Stadtwald. Den Bezieher:innen stehen 5 Kostformen zur Verfügung – die Seniorenkost, eine fleischfreie Kost, die Diätkost, eine Stoffwechseldiät speziell für Diabetiker:innen und die weiche Kost – außerdem wird auch auf Sonderwünsche soweit möglich bzw. Allergien und Unverträglichkeiten Rücksicht genommen, somit gibt es das Essen auch geschnitten, passiert, laktosefrei, sowie fisch- oder geflügelfrei. Der Preis beläuft sich aktuell auf € 7,30 pro Portion, wobei Personen, deren Einkommen eine festgelegte Richtsatzgrenze nicht überschreitet, einen Zuschuss aus der Stiftung Bürgerspitalfonds erhalten und somit das Essen zu einem ermäßigten Preis beziehen können.

"Die Möglichkeit, dass der Preis noch immer relativ geringgehalten werden kann, ist hauptsächlich der Mitarbeit unserer ehrenamtlichen Helfer:innen und Fahrer:innen zu verdanken, die tagtäglich unentgeltlich im Einsatz sind und die es überhaupt möglich machen, dass die Aktion so reibungslos durchgeführt werden kann", hält Bürgermeister Matthias Stadler fest, der selbst inbesondere zu Feiertagen regelmäßig Dienste übernimmt.

Er weiß: "Unsere freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht nur Zusteller:innen einer warmen Mahlzeit, sie sind oft auch der einzige Kontakt der Essensbezieher:innen zur Umwelt und damit auch oft Vermittler zwischen Administration, Küche und den Bezieher:innen." Ihrer Aufmerksamkeit entgeht es auch nicht, wenn bei einem Bezieher oder einer Bezieherin etwas „außer der Norm“ ist oder das Essen unberührt vor der Tür steht. Da werden oft alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Sachlage aufzuklären bzw. Hilfe anzufordern und zu leisten.

Vor den Vorhang

Im Zeitraum von 1. August 2025 bis 31. Juli 2026 haben viele Damen und Herren wieder eine stattliche Anzahl von Einsätzen absolviert. So wurden heuer 32 Personen, die 25 und mehr Einsätze und 38 Personen, die 50 und mehr Einsätze getätigt haben, geehrt. Darunter befinden sich auch einige Helfer:innen, die in diesem Zeitraum über 100 mal im Einsatz waren.

"Wichtig und hilfreich ist jedoch jeder ehrenamtliche Einsatz, egal, ob jemand mehrmals wöchentlich oder vielleicht nur einmal im Monat den Dienst verrichtet – ohne diese großartigen Menschen, die aus reiner Menschenfreundlichkeit und unbezahlt in ihrer Freizeit tätig sind, wäre die Aktion in der Art und Weise nicht durchzuführen", weiß das Stadtoberhaupt.

Unterstützt wurde die Aktion „Essen auf Rädern“ auch heuer wieder von Mitgliedern des „Lions-Clubs“, die von Anfang Jänner bis Ende November jeden Sonntag mit ihrer Mithilfe zur Verfügung stehen und die Helfer:innen für einen Wagen abdecken. 

Anlässlich der Ehrung 2026 werden heuer besonders geehrt:

  • Frau FUCHS Rosemarie – über 1.000 Einsätze
  • Frau LEB Eleonore – seit 35 Jahre im Dienst
  • Frau KÖNIG Erika – seit 20 Jahren im Dienst
  • Herr GABLONER Leo – seit 20 Jahren im Dienst
  • Herr SEILINGER Leopold – seit 20 Jahren im Dienst
  • Frau BAUER Margit – seit 15 Jahren im Dienst
  • Frau PRREISINGER Veronika – seit 15 Jahren im Dienst
  • Frau SPEISER Maria – seit 15 Jahren im Dienst
  • Frau WALLNER Susanne – seit 15 Jahren im Dienst
  • Frau WEISS Angela – seit 15 Jahren im Dienst
  • Herr ZAVODSKY Thomas – seit 15 Jahren im Dienst
  • Frau EXENBERGER Veronika – seit 10 Jahren im Dienst
  • Frau LINAUER Anna – seit 10 Jahren im Dienst
  • Herr STARKL Gerhard – seit 10 Jahren im Dienst
  • Frau BRUNNHUBER Christa – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau ENDL Monika – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau FEICHTINGER Christa – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau HESS Anna – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau JANKER Elisabeth – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau KERSCHBAUM Christine – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau LEUTHNER Margit – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau MAYER Jutta – seit 5 Jahren im Dienst
  • Herr MAYER Manfred – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau MIJA Marilena – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau RICHTER Rosina – seit 5 Jahren im Dienst
  • Herr UNFRIED Michael – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau WUTZEL Peter – seit 5 Jahren im Dienst
  • Frau RICHTER Fred – seit 5 Jahren im Dienst
  • Herr SADAT Sayed – seit 5 Jahren im Dienst
  • Verabschiedet werden Frau GRAM Gottlinde (6 Jahre, 419 Einsätze) und Herr SUMMERER Josef (27 Jahre, 1.303 Einsätze)

Die gemeinsame Stadt

Die Qualität einer gemeinsamen, weil inklusiven Stadt ist ein Kernziel des Masterplans stp*25|50. (mehr dazu)