App öffnen, QR-Code scannen und schon kann losgeradelt werden: Nextbike bietet schnell und unkompliziert die Möglichkeit, Räder auszuleihen und damit von einer zur anderen Station im Stadtgebiet zu fahren. Die ersten 15 Minuten einer Ausleihe sind dabei für alle kostenlos. Jahr für Jahr erkennen immer mehr Menschen in St. Pölten die Praktikabilität dieses Systems – das bestätigt auch die Rekordstatistik für 2025 mit rund 200.000 Ausleihen. Eine erfolgreiche Entwicklung, die besonders auch auf den kontinuierlichen Ausbau zurückzuführen ist.
Das Angebot an Nextbike-Stationen in St. Pölten wurde seit der Einführung im Jahr 2010 im Zentrum stetig erweitert. „Nachdem in den letzten Jahren der Fokus auf der Kernstadt lag, wollen wir nun nach und nach auch neue Stadtteile und Katastralgemeinden anbinden“, erklärt Raphael Rech von der Mobilitätsplanung. In den vergangenen Wochen wurden nun drei neue Stationen mit acht neuen Rädern in Viehofen aufgestellt: am Bahnhof, Marienplatz, und Johannesplatz. Eine weitere Station bei der Living City folgt zeitnah. „Damit können wir ganz Viehofen an das Nextbike-System anschließen und binden über 1.000 St. Pöltner:innen samt diversen Betrieben und Einrichtungen wie Schulen neu an“, freuen sich Bürgermeister Matthias Stadler und 1. Vizebürgermeister und Verkehrsstadtrat Michael Kögl.
Ergänzend wurden in den vergangenen Wochen drei weitere Stationen aufgestellt: in der Schulgasse am neugestalteten Promenadenring, beim Kulturdepot an der Schanze (betrieben durch das Land) und in der Purkersdorfer Straße bei der Firma Svoboda. Letztere dient vorerst als Teststation bis zum Winter.
Insgesamt sind damit aktuell 61 Stationen mit rund 350 Rädern im Stadtgebiet aktiv. Als weitere Schritte sollen noch in diesem Jahr die Stationen in Spratzern neu organisiert, die Baurechtssiedlung in Ratzersdorf angebunden, neue Stationen in Wagram errichtet und auch das Netz in der Kernstadt weiter verdichtet werden.