Die resiliente Stadt

Stromspenden-Initiative der Energie Region St. Pölten startet

Mit einer Stromspenden-Initiative setzt die Energie Region St. Pölten ein starkes Zeichen im Kampf gegen Energiearmut. Mitglieder der Energiegemeinschaft haben ab sofort die Möglichkeit, einen Teil ihres selbst erzeugten Stroms gezielt für soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen.

Die Vertreter von Robin Powerhood bei einem Meeting mit der Energiegemeinschaft St. Pölten.
Die Energiegemeinschaft St. Pölten setzt gemeinsam mit Robin Powerhood ein Zeichen für soziale Energieversorgung. Foto: Paul Hubmayr

Ziel der Initiative ist es, Menschen sowie gemeinnützige Einrichtungen in der Region zu unterstützen, die durch steigende Energiekosten besonders belastet sind. Neben Privatpersonen können sich auch regionale Betriebe mit eigener Photovoltaikanlage beteiligen und überschüssige Energie spenden.

Energiegemeinschaft trifft soziale Innovation

„Die Energie Region St. Pölten engagiert sich auch sozial und ist somit energiearmen Haushalten verpflichtet. Mit Robin Powerhood steht uns hier ein kompetenter Partner zur Verfügung, worauf wir sehr stolz sind“, erklärt Leiter der Klimakoordinationsstelle Franz Gruber.

Für die Umsetzung arbeitet die Energie Region St. Pölten mit der ökosozialen Energiegemeinschaft Robin Powerhood zusammen. Diese Initiative wurde vor vier Jahren in St. Pölten gegründet und engagiert sich seither österreichweit im Kampf gegen Energiearmut. Das Projekt wurde bereits mehrmals für den sozialen Ansatz ausgezeichnet - zuletzt mit dem weltweiten World Summit Award. Ein besonderer Anreiz für Unternehmen: Stromspenden sind steuerlich absetzbar.

„Große Herausforderungen wie die Bekämpfung von Energiearmut brauchen starke Partnerschaften. Deswegen freut es uns, dass wir mit der Energie Region St. Pölten einen starken Partner auf unserer Seite wissen“, freut sich Valentin Neuhauser, Gründer von Robin Powerhood.

Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen

In enger Kooperation mit Organisationen wie Caritas, Rotes Kreuz, Volkshilfe, Diakonie, Verein Wohnen und Emmaus wird sichergestellt, dass die gespendete Energie gezielt und nachweislich bei jenen ankommt, die Unterstützung benötigen. Dazu zählen unter anderem Haushalte in finanziellen Notlagen, Mutter-Kind-Einrichtungen, Notschlafstellen sowie weitere soziale Einrichtungen.
Eine transparente Übersicht der Stromspenden sind hier zu finden.

Energiearme Haushalte können nach einer Beratung und Feststellung der Bedürftigkeit durch das Rote Kreuz ebenfalls von den Stromspenden profitieren. Weitere Informationen dazu sind hier zu finden.

Die resiliente Stadt

Windkraft, Wasserkraft und Photovoltaik sind der Weg, Stabilität im Netz ist das Ziel. Mit Fokus auf neueste Technologie und Software schafft der Masterplan stp*25|50 die Voraussetzungen dafür. (mehr dazu)