Gegründet wurde die stp*Plattform als Plattform Innenstadt, im Jahr 2006. 20 Jahre später verkündete Generalsekretär Matthias Weiländer einen neuen Höchststand von 378 Mitgliedern, für die im vergangenen Jahr das Webportal neu gestaltet wurde. "Es bietet mehr Sichtbarkeit für die Plattform und ihre Mitglieder", so Weiländer. Seit dem Relaunch sind die online-Zugriffe um 67 Prozent gestiegen. Wie fast jedes Jahr gestiegen ist auch die Zahl der verkauften stp*Gutscheine — um 811.000 Euro im vergangenen Jahr, insgesamt sind Bons um mehr als 10.000.000 Euro verkauft worden.
Die stp*Plattform stärkt den Standort
Die stp*Plattform wächst auch in schwierigeren Zeiten, denn "besonders in volatilen wirtschaftlichen Zeiten ist ein aktives Wirtschaftsnetzwerk sehr gefragt", ist Obmann-Stellvertreter Markus Mayer überzeugt. Das liegt am Prinzip der stp*Plattform, weiß Obmann Dominik Mesner: "Engagement für die Allgemeinheit und den Standort kommen schlussendlich auch dem eigenen Unternehmen zugute. Dies gilt auch umgekehrt, Investitionen ins eigene Unternehmen stärken den Standort und auch die Adresse der anderen Unternehmer der Stadt."
Voll dabei bei Veranstaltungen
Mehr geworden sind die vielfältigen Events der stp*Plattform wie die Meet & Greet-Serie, eine Art Präsentationfenster für Plattform-Mitglieder — 110 Mal gab es schon diese informativen Einblicke bei Unternehmen und Organisationen in der Stadt. Demnächst geht's zur Jubiläumsausstellung "40 Jahre Landeshauptstadt", zum Fußballspiel Österreich gegen Jordanien ins ORF-Landesstudio und zur Eröffnung der "Pro Planet Week" ins Cinema Paradiso. 2025 startete die Workshop-Reihe "Reflexionsraum" zu unternehmensspezifischen Fragestellungen. Die erfolgreiche Mitmach-Veranstaltungsreihe für Unternehmer:innen und Führungskräfte, die Impulse und Austausch im stp*Plattform Netzwerk suchen, wird fortgesetzt. Mitglieder der stp*Plattform erhalten auch regelmäßig Empfehlungen für interessante Events in St. Pölten. Und — ganz neu — ab heuer liegt ein Programm-Folder auf mit allen Innenstadt-Veranstaltungen von Mai bis Oktober in der Innenstadt. Zu finden ist die Info-Broschüre zum Beispiel in der Tourismus-Info.
Wohnprojekt "Later Living"
Die stp*Plattform möchte besondere Wohnprojekte in der Innenstadt aktivieren, gemeinsam mit der Baudirektion und dem Immobilienservice Innenstadt. "Der Nutzungsgrad der Innenstadt-Immobilien wird in Zukunft besonders maßgeblich sein für eine belebte Innenstadt", sagt Matthias Weiländer. Wer hier wohnt, hält sich täglich in der Innenstadt auf. Auch als Gegenentwurf zur Stagnation im großvolumigen Wohnbau sollen Innenstadtimmobilien erneuert werden, zum Beispiel unter dem Motto „Later Living“. Das angedachte Projekt möchte älteren Menschen die Möglichkeit bieten, in zentraler Lage so lange wie möglich in eigenen Wohnungen eigenständig zu wohnen. "Die Innenstadt bietet eine Kombination aus Versorgungssicherheit, sozialer Teilhabe und urbanem Flair – ein entscheidender Unterschied zu Randlagen", sagt Matthias Weiländer. Angesprochen werden dabei Hauseigentümer und Investoren, die Wohnungen gestalten, in denen ein Stufenmodell der Versorgung möglich ist, von der Vorsorgewohnung über betreubares Wohnen bis zum betreuten Wohnen. Betreiber können Spezialisten sein, in Frage kommen aber auch Baurechtsmodelle. "Der Bedarf in den nächsten 25 Jahren ist jedenfalls sehr groß", so Weiländer.
Zu Gast in St. Pöltens neuester Hochschule
Die Generalversammlung der stp*Plattform tagt jedes Jahr an einem neuen Ort in der Stadt. Heuer begrüßten die stp*Plattform-Obleute Dominik Mesner, Markus Mayer und Daniela Kittel die stp*Plattform-Mitglieder in den neu renovierten Räumlichkeiten, in die vor Kurzem die Kirchlich Pädagogische Hochschule (KPH) eingezogen ist. "Der innen sehr schön revitalisierte Gebäudekomplex hat eine positive Auswirkung auf die Studentenzahlen der KPH und auf die Innenstadt sowie den Gesamtstandort St. Pölten. Davon profitieren alle", zeigt sich Obmann-Stellvertreterin Daniela Kittel begeistert. KPH-Geschäftsführerin Katja Pistauer-Fischer und Architekt Michael Wagner präsentierten gemeinsam mit St. Pöltens Baudirektor Wolfgang Lengauer das umgebaute ehemalige Alumnat, dessen Außenfassade aus Denkmalschutzgründen nicht verändert werden durfte. In den hellen Innensräumen verbindet sich sehr geschmackvoll Altes mit Neuem. Seit 1791 war das Gebäude Sitz verschiedener Lehrveranstaltungen, es präsentiert sich jetzt auf 4.000 Quadratmetern als moderner Hochschulbetrieb im historisch-prächtigen Ambiente, mit Innenhof und großer Terrasse. Und mit dem Campus, das ist der öffentlich zugängige Alumnatsgarten. "Der Alumnatsgarten wurde ein besonderes Gustostück und bietet auf 2.000 Quadratmeter Naherholung mitten in der Innenstadt", freut sich Stadtbaudirektor Wolfgang Lengauer.