Auszeichnung

Matthias Jakisic erhält Kunstpreis der Berliner Akademie

Der gebürtige St. Pöltner Komponist und Theatermusiker Matthias Jakisic wird mit dem Kunstpreis der Berliner Akademie der Künste in der Sparte Darstellende Kunst ausgezeichnet. Die Akademie würdigt damit einen Musiker, dessen Arbeit weit über Österreich hinaus Wirkung entfaltet.

Große Freude herrschte in der Landeshauptstadt nachdem bekannt wurde, dass der gebürtige St. Pöltner Matthias Jakisic den Kunstpreis verliehen bekommt.

Der 1977 in St. Pölten geborene Jakisic ist seit seinem 17. Lebensjahr professionell im Musikgeschäft tätig. Nach frühen Jahren als Live-Musiker etablierte er sich rasch auch im Studio und war an mehr als 100 Tonträgerproduktionen beteiligt. Ende der 1990er-Jahre fand er seinen Weg ins Theater, wo er sich bald als gefragter Komponist profilierte. Eine prägende Phase war seine achtjährige Tätigkeit am Wiener Burgtheater, mit Zusammenarbeit unter anderem mit Peter Stein, Herbert Fritsch, Georg Schmidleitner und Jette Steckel.

Von dort aus führten ihn Engagements an zahlreiche bedeutende Bühnen, darunter die Salzburger Festspiele, die Münchner Kammerspiele, das Theater in der Josefstadt, das Thalia Theater Hamburg und zuletzt das Schauspielhaus Bochum. Parallel dazu konzertierte Jakisic international in über 40 Ländern, mit Auftritten an Orten wie dem Sydney Opera House sowie bei Festivals in Istanbul und Rio de Janeiro.

Auch im Bereich Film und Fernsehen ist der aus St. Pölten stammende Komponist erfolgreich tätig. Zu seinen jüngeren Arbeiten zählen die Musik zu internationalen Serienproduktionen wie „Der Pass“ (Sky) und „The Irregulars“ (Netflix). Mit seinem Streichquartett-Debüt „Fragmente“ (Collegno) und aktuellen Auftragswerken verbindet Jakisic klassische Formen mit zeitgenössischen Klangwelten.

Kunstpreis für gebürtigen St. Pöltner

Nun wird der Komponist und Theatermusiker Matthias Jakisic mit dem Kunstpreis der Berliner Akademie der Künste in der Sparte „Darstellende Kunst“ ausgezeichnet, wie etwa der ORF berichtete. Mit der Ehrung würdigt die Jury einen Künstler, der seit Jahrzehnten die europäische Theater- und Musiklandschaft prägt. Der Kunstpreis Berlin wurde 1948 gestiftet, wird seit 1971 von der Akademie der Künste verliehen und ist mit 15.000 Euro (Großer Preis) sowie 5.000 Euro pro Sparte dotiert.

Die Preisverleihung findet am 28. März statt.

Die kunstsinnige Stadt 

Stärke gewinnt ein Zentrum nicht zuletzt aus kultureller „Soft-Power“. Dafür bildet der Masterplan stp*25|50 die städtische „Kulturstrategie 2030“ nicht nur ab, er vertieft und konkretisiert sie. (mehr dazu)