Vortrag

Auf der Suche nach dem Gen, das vor der Pest schützt

Die Archäogenetiker vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig sind dem Gen, das vor der Pest schützt, auf der Spur. Wie das funktioniert und welche Rolle dabei die ausgegrabenen Pestopfer vom Domplatz spielen, erklären sie bei einem Vortrag am Dienstag, dem 28. April.

Archäogenetiker Johannes Krause forscht zum „Schwarzen Tod“ in St. Pölten. (Foto: Thomas Victor)
Archäogenetiker Johannes Krause forscht zum „Schwarzen Tod“ in St. Pölten. (Foto: Thomas Victor)

St. Pölten wird im April einmal mehr zum Hotspot von Archäolog:innen. Am 27. und 28. April treffen sich Wissenschaftler:innen zu einem Workshop, bei dem es um Vergleiche der Genome mittelalterlicher Pestopfer aus St. Pöltner Gräbern mit jenen der heutigen Bevölkerung geht.

Vortrag im Saal der Begegnung

Am Dienstag, dem 28. April gibt es anschließend um 19:30 Uhr einen öffentlichen Vortrag zu diesem Thema. Im Saal der Begegnung referiert der Archäogenetiker Johannes Krause vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig über die bisherigen Forschungsergebnisse der St. Pöltner Pesttoten, die am Domplatz ausgegraben wurden.

Schon zuvor gibt es um 17 Uhr die Möglichkeit, an der anonymisierten Abgabe freiwilliger Speichelproben teilzunehmen. Dabei wird es auch eine kurze Einführung in das Forschungsprojekt sowie eine offene Fragerunde zur die Probenabgabe geben.

Bei Interesse wird um Voranmeldung per E-Mail gebeten an:
harald_ringbauer@eva.mpg.de.

Öffentlicher Vortrag von Johannes Krause:

Saal der Begegnung
Gewerkschaftspl. 2, 3100 St. Pölten
3100 St. Pölten
Beginn: 19:30 Uhr

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.stadtmuseum-stp.at jedoch erforderlich.

Die kunstsinnige Stadt 

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