Ein künstlerisches Leben in Zyklen
Die Ausstellung gliedert sich in mehrere Werkphasen, die Kienzls kontinuierliche Entwicklung eindrucksvoll nachvollziehbar machen. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten aus den frühen Jahren sowie aus der Studienzeit, aber auch spätere Werkgruppen wie Objekte und Installationen, „Zeichen und Mehrfeldzeichen“, „Tangentialkurvenfiguren“ und die Serie „found abstracts“.
Diese strukturierte Präsentation ermöglicht einen seltenen Gesamtblick auf ein künstlerisches Œuvre, das sich über Jahrzehnte hinweg entfaltet hat. Kienzl verbindet dabei konsequent grafische Ansätze mit objekthaften und experimentellen Ausdrucksformen und schafft so ein vielschichtiges Gesamtwerk.
Neue Monographie zur Ausstellung
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird zudem die neue Publikation „Ernest A. Kienzl – Zyklen“ vorgestellt, erschienen im Verlag für moderne Kunst. Die Monographie versammelt Beiträge namhafter Autor:innen, darunter Carl Aigner, Hartwig Knack, Lisa Ortner-Kreil und Thomas Pulle. Sie liefert eine fundierte kunstwissenschaftliche Einordnung und vertieft die Auseinandersetzung mit Kienzls Werk.
Ausstellungsdetails im Überblick
- Ort: Stadtmuseum / NÖDOK St. Pölten, Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
- Eröffnung: 8. Mai 2026, 18:00 Uhr
- Laufzeit: 9. Mai bis 14. Juni 2026
- Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 10:00–17:00 Uhr