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(c) Jäger
Großzügig angelegter Spielplatz im Kaiserwald, Foto: Jäger
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    natürlich lebenswert *stp

    Klimawandel

    Der Klimawandel findet nicht nur permanent statt er schreitet weit voran. Er ist nicht mehr zu stoppen, sondern nur zu verlangsamen.

    Extremwetterereignisse mit Stürmen, Starkregen- und Hagelereignissen werden häufiger und stärker. Hitzewellen sind langandauernder, eine verkürzte Schneedeckendauer und Trockenperioden werden zu großen Herausforderungen. Auch der sich verändernden Energiebedarfsstruktur durch einen veränderten Energieträgermix und veränderte  Tages- bis Jahreszeitverläufe müssen wir uns stellen. Wir können den Klimawandel nicht verhindern, nur Beiträge zu Dekarbonisierung leisten. St. Pölten passt sich als Green_Cool City dem Klimawandel strategisch an. 

    Schlüsselmaßnahme Klima- und Energiebeauftragter

    • Bestellung eines hauptamtlichen Klima- und Energiebeauftragten der Stadt St. Pölten. Dieser agiert als leitender Koordinator der für diese Querschnittsmaterie zuständigen Magistratsabteilungen und Unternehmen der Stadt und als treibende Kraft in der Region in Zusammenarbeit mit den zuständigen Abteilungen des Landes und mit der Wirtschaft. 
      Status: Idee

    Ausstattung mit Personalressourcen

    • Der Klima- und Energiebeauftragte benötigt entsprechende Personalressourcen mit entsprechender Qualifikation.
      Status: Idee

    Budgetierung von Energie- und Klimawandelanpassungsprojekten

    • Zur Umsetzung von Projekten ist auch ein entsprechendes Budget erforderlich. Von Vorteil ist, dass diese Projekte in der Regel langfristig wirtschaftlich sinnvoll gestaltbar sind.
      Status: Idee

    Ausarbeitung Energieleitbild 

    • Das vorhandene Energieleitbild wurde 2009 ausgearbeitet. Wie eine Evaluierung 2019 ergab, wurden die Maßnahmen im Wesentlichen umgesetzt, viele Ziele erreicht. Für die Zukunft wird sowohl strategisch als auch konzeptiv eine weitsichtige Fortschreibung erforderlich sein, die nicht nur qualitative, sondern auch quantitative Ziele festlegt und deren Erreichung laufend misst.
      Status: Konzept

    Energieraumplanung

    • Voraussetzung für das Energieleitbild ist die flächendeckende Erhebung der Angebots- und Bedarfsstrukturen in der Region. In NÖ wurde die flächendeckende gebäudeweise Erhebung der Wärmeversorgungsstruktur im Baurecht verankert und kann zukünftig als eine Grundlage für die Planungen dienen. Auch die neue Gesetzgebung zum Ausbau der erneuerbaren Energie liefert umfangreiche Möglichkeiten zur Bildung von Energiegemeinschaften auf kleinräumiger urbaner Ebene, die völlig neue Möglichkeiten der Stromversorgung ermöglichen. Die Energieraumplanung dient zur strategischen Beantwortung der Fragen: Welcher Energiemix ist vorhanden, welcher Energiemix wird angestrebt, welche Leitungen, Speicher, Standorte und Flächen werden benötigt, wer ist für eine Umsetzung der Pläne einzubinden? 
      Status: Idee

    Festlegung von Zielen

    Im Energieleitbild können entsprechende Ziele festgelegt werden, akkordiert mit den Landeszielen, wie beispielsweise:

    • Zielfestlegung Photovoltaik, Windenergie, Biomasse im Stadtgebiet (z.B. installierte Leistung)
    • Zielfestlegung Windenergie
    • Zielfestlegung Elektromobilität 
    • Zielfestlegung Wärmeverbrauch öffentlicher Gebäude 
    • Zielfestlegung Straßenbeleuchtung

    Status: Konzept

    Ausarbeitung Klimastrategie, Teilnahme an (inter)nationalen Programmen

    • Da der Klimawandel stattfindet, sind Maßnahmen zur Anpassung des Lebensumfeldes erforderlich. Bei den Maßnahmen handelt es sich zusätzlich zu den Maßnahmen zur CO2 – Reduktion um Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels, wie beispielsweise Hochwasserschutz, Einsatz resilienter Pflanzen, Beschattungen, Trinkwasserversorgung, etc. Betroffen sind viele Ebenen, wie Siedlungswasserbau, Hochwassermanagement, Stadtentwicklungs- und Raumplanung, Bauwesen, Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, etc. St. Pölten beteiligt sich aktuell mit dem Projekt „St. Pölten 2030 – klimaneutral & klimafit“ am Programm „Fit4UrbanMission“ des Ministeriums für Klimaschutz (BMK) zur Umsetzung des Aktionsplans EU- Klimastrategie / EU Green-Deal.
      Status: Idee

    Ausarbeitung Hitzekarte

    • Stadtklima-Analyse durch Erstellung einer Hitzekarte zur, an der die Hotspots in der Stadt analysiert werden und entsprechende Gegenmaßnahmen entwickelt werden können. 
      Status: Idee

    Elektromobilität

    Förderung der Elektromobilität im Stadtgebiet, vor allem durch Maßnahmen im eigenen Bereich. 

    • Umstellung des stadteigenen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge
    • Schaffung der erforderlichen Ladeinfrastruktur bei den stadteigenen Immobilien (z.B. auch für Mieter von Wohnungen im Eigentum der Stadt)
    • Förderung von Elektrofahrzeugen
    • Förderung der Ladeinfrastruktur

    Status: Umsetzung

    Spezifische Förderungen unterstützen

    Derzeit werden Wärmepumpen (ausgenommen Luftwärmepumpen), thermische Solaranlagen und Fernwärmeanschlüsse besonders gefördert. Es gibt zahlreiche weitere unterstützenswerte Fördermöglichkeiten in den Bereichen Energie und Klimawandelanpassung, wie beispielsweise:

    • Photovoltaikanlagen
    • Stromspeicher
    • E-Bikes
    • Elektroautos
    • Lastenräder (mit und ohne E – Antrieb)
    • Nachträgliche Wärmedämmung der obersten Geschoßdecke und Kellerdecke
    • E-Ladestellen mit öffentlichem Zugang
    • Dach- und Fassadenbegrünungen
    • Förderung Regenwassernutzungsanlagen im privaten Bereich
    • Förderung innovativer Energieprojekte
    • Förderung von energie-effizienten Bauwerken

    Status: Idee

    Planungsstrategien Raum- und Bauordnung:

    • Schaffung grüner Achsen West-Ost für eine natürliche Durchlüftung der Stadt sowie Anreize für Fassadenbegrünungen (Mikroklima) setzen.
      Status: Idee