Den festlichen Auftakt machte das Eröffnungskonzert „AEIOU“ im Dom zu St. Pölten. Intendant Alois Mühlbacher und das Ensemble Pallidor widmeten sich der Sakralmusik der kaiserlichen Hofkapelle und ließen Werke von Caldara, Ziani, Kerll und Kaiser Joseph I. in besonderem Glanz erklingen.
Am Samstag folgte mit dem Gespräch „Einst und Jetzt“ ein Blick auf die Entwicklung des Festivals. Bürgermeister Matthias Stadler, Intendant Alois Mühlbacher und Influencer Constantin Pelka („baroqueblockbuster“) diskutierten über 20 Jahre Festivalgeschichte sowie neue Wege, Barockmusik einem jungen Publikum näherzubringen.
Den Höhepunkt der ersten Festivalwoche bildete das Festkonzert zum Jubiläum. Die Cappella Nova Graz unter der Leitung von Otto Kargl stellte Werke Johann Sebastian Bachs Kompositionen von Thomas Daniel Schlee gegenüber und schuf damit einen bewegenden musikalischen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Mit einem gelungenen Mix aus hochkarätiger Musik, Reflexion und neuen Perspektiven ist das Barock Festival St. Pölten erfolgreich in sein Jubiläumsjahr gestartet, doch ab Dienstag, 16. Juni geht es gleich kunstvoll weiter.
Zweite Festivalwoche holt weitere hochkarätige Konzerte nach St. Pölten
In der zweiten Festivalwoche stehen weitere hochkarätige Veranstaltungen auf dem Programm. Am 16. Juni gestalten Mezzosopranistin Hannah Fheodoroff, Pianist Helmut Deutsch und Schauspielerin Mavie Hörbiger in der Ehemaligen Synagoge einen besonderen Liederabend, der barocke Einflüsse in romantischen Liedern hörbar macht. Einen Tag später, am 17. Juni, präsentiert dort das renommierte Ensemble Il Pomo d’Oro gemeinsam mit Blockflötist Max Volbers eine musikalische Hommage an Georg Philipp Telemann.
Am 18. Juni widmen sich in der Ehemaligen Synagoge Lea Desandre und das Jupiter Ensemble unter Thomas Dunford den englischen Oratorien Georg Friedrich Händels. Für die jüngsten Besucher lädt am 19. Juni das Familienkonzert „Wolkentöne“ in der Ehemaligen Synagoge zum spielerischen Entdecken von Musik, Tanz und Bewegung ein. Am selben Abend erkundet das Ensemble Castor im Sommerrefektorium mit Werken von Couperin, Telemann und Vivaldi die faszinierende Vielfalt des barocken „gemischten Stils“.
Ein Tag - vier Veranstaltungen
Der 20. Juni steht ganz im Zeichen Johann Sebastian Bachs: Ein Barocktanz-Workshop am Domplatz und eine Diskussionsveranstaltung in der Ehemaligen Synagoge führen zum festlichen Abschlusskonzert „BACH – Anfang und Ende“ mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck in der Ehemaligen Synagoge. Den Ausklang des Festivals bildet die Barocklounge im Cinema Paradiso mit Live-Musik und DJ-Sets.
Barock Festival St. Pölten – Die Umarmung der Welt
10. bis 20. Juni 2026
Nähere Infos zum gesamten Programm gibt es unter www.barockfestival-stp.at
Tickets sind online unter www.close2fan.com sowie in der Kulturabteilung des Magistrats (Karmeliterinnenplatz 1b, 3100) sowie im Stadtmuseum (Prandtauerstraße 2, 3100) und per Mail unter karten@st-poelten.gv.at erhältlich.