Mit dem feierlichen Spatenstich im Jänner wurde der Grundstein für den dringend benötigten Zubau für die Freiwilligen Feuerwehr Pummersdorf gelegt, nun wird mit dem Bau des Hauses begonnen. Während die neue Garage bereits seit 2019 in Betrieb ist, erhalten die Einsatzkräfte nun auch zeitgemäße Verwaltungs- und Aufenthaltsräume. „Damit gestalten wir die Zukunft für mehr Sicherheit im Stadtteil“, sind sich Bürgermeister Matthias Stadler und Feuerwehr Stadtrat Walter Hobiger einig.
Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten-Pummersdorf zeigen, dass auf sie Verlass ist. Stolze 5.188 Stunden haben die 55 Aktiven und 19 Reservisten im Vorjahr ehrenamtlich für die Sicherheit geleistet. Ob Brände oder technische Notfälle, das Team rückte 23 mal aus.
Mit dem offiziellen Baubeginn des neuen Verwaltungsgebäudes entsteht jetzt der dringend benötigte Raum für die Kanzlei, das Kommando und den Bereitschaftsdienst. Die städtische Feuerwehroffensive soll jedoch bereits mit dem geplanten Bau im Zuge der Zusammenlegung in Radlberg zeitnah weitergehen.
Optimale Räume für Jugend und Mannschaft
Bis zum Frühjahr 2027 wird hier direkt neben der Fahrzeughalle ein zeitgemäßes, zweistöckiges Zentrum für den geordneten Dienstbetrieb errichtet. Der neue Zubau schließt direkt an die bestehende Halle an und ist exakt auf die Bedürfnisse der Wehr zugeschnitten. Im Erdgeschoss ist Platz für zwei Büros des Kommandos, ein Bekleidungslager, getrennte WCs und einen eigenen Bereich für die Feuerwehrjugend. Im Obergeschoss entsteht ein großer, flexibler Schulungs- und Bereitschaftsraum inklusive Küche.
„Dieses Projekt zeigt, was durch echten Zusammenhalt möglich ist. Da die Pummersdorfer Florianis die gesamte Bauausschreibung selbst in die Hand nehmen, wird das 1,2-Millionen-Euro-Budget optimal und effizient genutzt“, weiß Walter Hobiger.
Stadtoberhaupt Stadler hält bei der Baustellenbesichtigung weiters fest: „St. Pölten investiert gezielt auch in die Sicherheit abseits des Zentrums und hält fest zu jenen, die täglich ihr Leben für uns riskieren. Wir wünschen einen erfolgreichen, unfallfreien Bau und freuen uns schon heute auf die feierliche Fertigstellung.“