Bereits seit 2015 belebt der St. Pöltner Verein Freiluft und Kultur öffentliche Räume und ungewöhnliche Orte mit kulturellen Formaten. Seit mittlerweile zehn Jahren steht dabei insbesondere das Areal unter der Westbahnbrücke im Mittelpunkt zahlreicher Projekte. Nach dem erfolgreichen Ausbau des Formats im Rahmen des (Most)Viertelfestivals 2025 wird Brücken[t]räume 2026 als eigenständiges Sommerfestival fortgesetzt.
Auftakt mit Strandbar, Lesekreis und Kurzfilmkino
Den Auftakt bildet am Donnerstag, 30. Juli, ein entspannter Strandtag. Ab 17 Uhr öffnet die Strandbar, ehe der Feministische Leseclub um 17.30 Uhr Barbara Blahas Buch Funkenschwestern diskutiert. DJ Frau B sorgt ab 19 Uhr für musikalische Stimmung, bevor der Abend mit einem Kurzfilmkino unter freiem Himmel ausklingt.
Der Freitag, 31. Juli, steht ganz im Zeichen einer familienfreundlichen Day Party. Unter dem Motto „Bring your family!“ gestaltet das Forst Dub Soundsystem den Nachmittag und Abend mit Reggae, Dub, Dubstep und Jungle. Bereits ab 14 Uhr erwartet Kinder und Erwachsene ein eigener Kidsfloor sowie ein Origami-Workshop mit Karl. Musikalisch sorgen D.Nature & Karin, Robert Trömer, Stefan Riegler und VAGUZ für abwechslungsreiche Sounds. Ein besonderes Naturerlebnis bietet um 20.15 Uhr die Fledermausbeobachtung mit Katharina Bürger (KFFÖ), bevor DJ Vibechen den Abend übernimmt.
Kunst trifft öffentlichen Raum
Am Samstag, 1. August, rücken Kunst und Live-Musik in den Mittelpunkt. Von 15 bis 20 Uhr lädt der Art Bazaar[t] zum Stöbern und Entdecken regionaler Kunst ein. Um 18.30 Uhr gehört die Bühne allen, die selbst auftreten möchten – bei der offenen Bühne sind Beiträge ausdrücklich willkommen. Anschließend stehen mit BIM (Metalpunk), Catastrophy (Hardcore Punk) und Alles exhausted (Shoegaze) drei Livebands auf dem Programm. Den Abschluss des Festivals gestaltet DJ Gesez ab 22 Uhr.
Neben dem Bühnenprogramm setzt Brücken[t]räume auch 2026 auf aktive Beteiligung. Mit Workshops, einer offenen Bühne, Lesekreis und Naturvermittlung lädt das Festival Besucher*innen aller Altersgruppen dazu ein, selbst Teil des Geschehens zu werden.
Der Eintritt zu sämtlichen Programmpunkten ist frei.