Dabei wurden gemeinsam mit den Stadträt:innen und Gemeinderät:innen alle Kapitel durchgearbeitet und die zentralen Projekte aus allen Bereichen von Demokratie, Ökologie, Soziales, Wirtschaft, Bildung, Mobilität und kulturelle Vielfalt in einem Pressegespräch vorgestellt:
Bürgermeister Matthias Stadler: „Wir arbeiten auf einer stabilen Basis zusammen und haben einen konstruktiven Übergang geschafft. Die Klausur begründet einmal mehr das professionelle und wertschätzende gemeinsame Arbeiten, das wir mit großer Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt vorantreiben.“
- Öffentlicher Verkehr – Sicherung des LUP: Die Finanzierung muss gesichert werden – dafür kämpfen wir aktuell beim Land.
- Wirtschaftliche Entwicklung durch touristische Stärke auch im Bereich Sport, Kultur und Kunst (Leichtbauhalle, SC Platz, Prandtauerhalle in der nächsten Gemeinderatssitzung, herannahendes Bravissimo und die zahlreichen kulturellen Höhepunkte auch zu 40 Jahre Landeshauptstadt)
- Bildung innovativ ausbauen: Neubau der ASO Nord und weitere Konzeptionierung von zusammenhängenden Bildungslandschaften von der Kinderbildung bis zur Hochschule. St. Pölten ist das Bildungszentrum in NÖ.
- Die Stadt für alle: Schaffung von innovativen Wohnkonzepten, wie in Radlberg bzw. die Errichtung von sozial wirksamem Wohnbau wie in der Stifterstraße (nächste GR-Sitzung) soll fortgesetzt und ausgebaut werden.
Stadtrat Walter Heimerl-Lesnik, Stellvertreter des Bürgermeisters: „Wir haben das Koalitionspapier bewusst Arbeitsprogramm genannt, denn die Arbeit beginnt immer schon lange vor dem Präsentieren der Ergebnisse. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit der heutigen Präsentation der Ergebnisse der Koalitionsklausur zentrale Projekte mit Grüner Handschrift in die Umsetzung gehen.“
- Mobiiltät: Konzeption (bereits laufend), Ausschreibung und Beauftragung einer Alternativenprüfung betreffend das S 34-Projekt noch in diesem Jahr mit der Modellierung unterschiedlicher Szenarien auf der Basis von aktuellen Verkehrsdaten.
- Ökologie: Sicherung & Weiterentwicklung ökologisch besonders wertvoller Räume, wie insbesondere des GÜPL (ehemaliges Bundesheerübungsgelände) als 140 ha großes Naturjuwel mit entsprechender Widmung.
- Demokratie: Wiedereinführung des Live-Streams der Gemeinderatssitzungen mit Herbst 2026 – derzeit laufen die Gespräche mit Denkmalamt und Firmen die nicht nur den Stream sondern auch die automatisierte Weiterbearbeitung, Protokollierung, Archivierung anbieten.
- Hitzeschutz: Maßnahmen wie Beschattungs- und Begrünungsmaßnahmen in der Innenstadt, Ausbau der Trinkbrunnen, Bepflanzung hitzeexponierter Südfassaden z.B. von Kindergärten und Schulen oder auch Bushaltestellen sowie eine Baumschutzverordnung sind prioritär umzusetzen.
- Bereits in der Gemeinderatssitzung am 29.6. wird im Rahmen der Klimapionierstadt die Einreichung eines Projekts zur Planung und Realisierung der notwendigen Prozesse und Maßnahmen zur Förderung der Klimawandelanpassung beschlossen.
Diese Projekte sind Kernvorhaben der Stadtregierung, stellen allerdings nur einen Ausschnitt der umfassenden Maßnahmen auf Basis des Koalitionsprogramms dar. Dieses wird Schritt für Schritt entsprechend den gemeinsam jährlich zu erarbeitenden und beschließenden Budgets umgesetzt.