23. Jänner

Neue Kunst im NÖDOK

Zum Jahresbeginn präsentiert das NÖDOK im obersten Stockwerk des Stadtmuseums ab Freitag, dem 23. Jänner die Gruppenausstellung „Fünf-Fünf“, die zehn künstlerische Positionen aus fünf österreichischen Bundesländern vereint.

Das NÖDOK zeigt zum Jahresbeginn Werke von fünf Künstlerinnen und fünf Künstlern aus fünf Bundesländern. (Foto: Maria Temnitschka)
Das NÖDOK zeigt zum Jahresbeginn Werke von fünf Künstlerinnen und fünf Künstlern aus fünf Bundesländern. (Foto: Maria Temnitschka)

Je fünf Künstlerinnen und fünf Künstler aus Niederösterreich, Oberösterreich, Wien, dem Burgenland und der Steiermark treten in einen vielschichtigen Dialog und machen die Vielfalt zeitgenössischer Kunst sinnlich erfahrbar. Die Ausstellung wird am Freitag, dem 23. Jänner um 18 Uhr im NÖDOK, Prandtauerstraße 2, eröffnet.

Die Schau basiert auf einem offenen Bewerbungsverfahren, aus dem eine Jury die teilnehmenden Positionen auswählte. In der gemeinsamen Präsentation entfalten sich überraschende Wechselwirkungen zwischen individuellen Handschriften, Materialien und Fragestellungen. Das produktive Spannungsfeld unterschiedlicher Perspektiven prägt die Schau ebenso wie das Zusammenspiel von Abstraktion und Figuration, Grafik und Malerei, Objekten und Skulpturen sowie von Licht und Farbe.

Vielschichtige Wirklichkeiten

In den barocken Räumlichkeiten des Stadtmuseums St. Pölten entstehen Erfahrungsräume, die zur Reflexion anregen und vielschichtige Wirklichkeiten in Resonanz setzen. „Fünf-Fünf“ versteht sich dabei sowohl als Begegnungsraum als auch als Ausgangspunkt für neue Perspektiven auf aktuelles Kunstschaffen. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in unterschiedliche Arbeitsweisen und zeigt den vielfältigen Umgang mit Materialität, Medium, Technologie und Form.

Die Schau kann als Gesamterlebnis ebenso wie über ihre einzelnen Positionen erschlossen werden. Jede Künstlerin und jeder Künstler erhält einen eigenen Raum, der Freiraum für Offenheit und die Erforschung künstlerischen Denkens jenseits vorgegebener Grenzen bietet.

Vertreten sind Peter Angerer (Steiermark), Christin Breuil (Burgenland), Michela Ghisetti (Wien), Elke Halbmayer (Niederösterreich), Richard Jurtitsch (Wien), Gert Linke (Niederösterreich), Peter Neuwirth (Wien), Marco Prenninger (Oberösterreich), Maria Temnitschka (Wien) und Regina Zachhalmel (Wien).

„Fünf-Fünf“ ist von 23. Jänner bis 1. März 2026 jeweils mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr im Stadtmuseum zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Nähere Infos unter www.noedok.at.


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