Kaum eine Sportart eignet sich so gut zum Üben des Ausdrucks von Körpersprache wie das Tanzen. Ohne ein Wort zu verbalisieren, kann man beim Tanzen Gefühle ausprobieren und verkörpern. Umgekehrt lernt man die Körpersprache und Gefühle des Gegenübers wahrzunehmen. Somit fordert und fördert Tanzen zwischenmenschliches Verständnis und Empathie. In diesem Sinne organisiert das Projekt Ecstatic Dance St. Pölten in Kooperation mit dem Büro für Diversität seit nunmehr acht Jahren Tanzrituale, bei denen Menschen jeden Alters und kulturellen Hintergrundes beim freien Tanzen alles zum Ausdruck bringen können, was in ihnen steckt.
Am 3. Oktober und 5. Dezember 2026 finden jeweils von 18 bis 21.30 Uhr Ecstatic Dances im Saal der Begegnung (Gewerkschaftsplatz 2) statt. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt mittels freier Spende.
Community-Projekt Ecstatic Dance St. Pölten
Grundsätzlich ist Ecstatic Dance eine gleichermaßen uralte wie neue Praxis. Uralt, weil Tänze des Verzückens, seit es Menschen gibt, existieren. Neu, weil sich sogenannte Ecstatic Dances seit Mitte der 2000er Jahre in Städten der ganzen Welt verbreiten. Mittels eines klaren Regelwerks (achte den Raum der anderen, kein Sprechen am Dancefloor, kein Alkohol/keine Drogen) wird im Saal der Begegnung ein professionell gehaltener Rahmen geboten, in dem völliges Loslassen beim freien Tanzen passieren kann.
Mehr Infos unter www.ecstatic-stp.com