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Investitionen für St. Pöltens Wirtschaft

Die letzten Wochen haben den St. Pöltnern einiges abverlangt. Doch während sich das Leben für die meisten Bürger Stück für Stück verlangsamte, haben Wirtschaft und Politik hinter den Kulissen an Konzepten gefeilt, um Arbeitsplätze zu sichern und die Konjunktur nicht zum erliegen kommen zu lassen.

Möbelhaus Leiner am Rathausplatz St. Pölten. (Foto: Franz Brück)
Der Startschuss für die Quartiersentwicklung des Leiner-Areals, liefert der heimischen Wirtschaft einen entscheidenden Impuls und soll somit langfristig Arbeitsplätze sichern. (Foto: Franz Brück)

Nach der notwendigen Absage der für Ende März geplanten Gemeinderatssitzung, traten nun am 27. April Gemeinderat und Stadtsenat im VAZ wieder zusammen, um gemeinsam notwendige Beschlüsse für St. Pölten zu treffen. Nur kurz vorher ist der Startschuss für die Stadtquartiersentwicklung des Leiner-Areals gefallen.

Starke Beschlüsse

Unter dem Grundsatz „Volle Investitionsleistung für Arbeitsplätze und Konjunktur“ gab es zahlreiche Beschlüsse im „Sondergemeinderat“ im VAZ. Alleine im Bereich der Bauwirtschaft investiert die Stadt mit diesen Beschlüssen über 5 Millionen Euro. „Gerade jetzt ist es wichtig ein Zeichen zu setzen. Die Effekte auf Folgeinvestitionen und die Sicherung von Arbeitsplätzen, gibt vielen Familien Sicherheit in dieser schweren Zeit von Kurzarbeit und Krise“, so Bürgermeister Matthias Stadler. Neben diesen Beschlüssen sind es vor allem die Weiterführung von Arbeiten wie an der Bahnunterführung in St. Georgen, das kürzlich mit dem Land geschnürte Sportpaket in der Höhe von 6,9 Millionen Euro, sowie der Startschuss für die Quartiersentwicklung des Leiner-Areals, die der heimischen Wirtschaft einen entscheidenden Impuls liefern und somit langfristig Arbeitsplätze sichern.

Starke Innenstadt

Im Herzen von St. Pölten, dem Rathausplatz, wird sich in den nächsten Jahren einiges tun. Ende April fiel der Startschuss zum Planungsstart des Leiner Stadtquartiers. Das Bebauungskonzept, das in der Zusammenarbeit von vier Architekturbüros erarbeitet wird, soll bereits im Sommer stehen. „Das Projekt ist uns eine Herzensangelegenheit, wir freuen uns, dass wir jetzt in die konkrete Planung eingestiegen sind“, erklärt Christoph Stadlhuber von SIGNA. „Das Leiner-Projekt ist ein Schlüsselprojekt für die weitere Entwicklung unserer Innenstadt und einer der Garanten dafür, dass St. Pölten auch nach der Krise die positive wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen kann“, unterstreicht der Bürgermeister. Und auch rund um den Rathausplatz tut sich einiges: „Sogar in dieser schwierigen Zeit haben neue Geschäftslokale eröffnet“, freut sich Lukas Stefan vom städtischen Wirtschaftsservice ecopoint. Neben dem Griechenland-Shop in der Wiener Straße, der als Pop-Up Store donnerstags und samstags Delikatessen vom Peleponnes anbietet, hat in der Marktagasse ein neues LadenFenster eröffnet. Im Laufe des Jahres werden weitere spannende Geschäftslokale, wie etwa ein neuer Co-Working Space, ihre Pforten öffnen.

Innenstadtwohnen

Auch die Sanierung des Wohn- und Geschäftsgebäudes an einer der besten Adressen St. Pöltens, der Kremser Gasse 13, war ein voller Erfolg: Denn nicht nur, dass drei neue Büro-/Geschäftsräume geschaffen wurden, es wurden auch insgesamt 12 Mietwohneinheiten implementiert, die durch ihre Ausstattung hervorstechen. Und das Beste: Im Rahmen der Förderung „Innenstadtwohnen“ der Stadt St. Pölten erhalten Mieter einen Wohnzuschuss. Alle Informationen zu dieser Immobilie im speziellen werden von der Hausverwaltung Dietmar Wimmer erteilt. Allgemeine Informationen zur Förderung „Innenstadtwohnen“ finden Interessierte auf der Homepage der Stadt St. Pölten.

Platz für Unternehmen

Auch in Ratzersdorf erfolgen die nächsten Schritte: Die archäologischen Ausgrabungen sind teilweise abgeschlossen, jetzt werden die Parzellen an Interessenten verkauft. Auf den Gewerbeflächenreserven zwischen der B1 und der S33-Anschlussstelle St. Pölten-Nord entstehen hier in bester Lage insgesamt 13 Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 34.000 m².

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