Erfolge

Musikschule glänzt bei prima la musica Bewerb

Die Musikschule der Landeshauptstadt feiert beim Landeswettbewerb „prima la musica“ erneut herausragende Erfolge. Drei Qualifikationen für den Bundeswettbewerb, zehn erste Preise mit Auszeichnung und insgesamt 27 Auszeichnungen unterstreichen das hohe Niveau der musikalischen Ausbildung.

Das Foto zeigt Musikschuldirektor Lukas Schönsgibl und Ensembleleiter Harald Haslinger mit dem  Boorgy Clarinets Ensemble. Foto: Musikschule St. Pölten
Direktor Lukas Schönsgibl (l.) und Ensembleleiter Harald Haslinger (r.) gratulierten dem Boorgy Clarinets Ensemble zum 2. Preis in der Kategorie Kammermusik für Holzblasinstrumente. (Foto: Musikschule St. Pölten)

Der Landeswettbewerb „prima la musica“ ist einmal mehr ein großer Erfolg für die Musikschule St. Pölten. Insgesamt 27 Teilnahmen in verschiedenen Alters- und Instrumentenkategorien zeugen vom breiten musikalischen Angebot und dem Engagement der Schüler:innen sowie ihrer Lehrkräfte. Besonders erfreulich: Gleich drei Talente qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb.

Der größte Musikwettbewerb des Landes bietet jungen Nachwuchsmusiker:innen eine Bühne, ihr Können vor einer Fachjury unter Beweis zu stellen und sich mit Gleichaltrigen aus ganz Niederösterreich zu messen. Die besten Teilnehmer:innen der Landeswettbewerbe qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb.

Drei Qualifikationen für den Bundeswettbewerb

In der Altersgruppe I erspielten sich gleich drei Teilnehmer:innen das begehrte Ticket zum Bundeswettbewerb: Sophia Lugbauer überzeugte auf der Violine mit 94,25 Punkten, Nectarie Soare am Klavier mit 94,00 Punkten und Raphaella Anastasia Steinmetz auf der Harfe mit 90,50 Punkten. Diese herausragenden Leistungen spiegeln die intensive Förderung durch ihre Lehrpersonen Mag. Alexandra Ruth Rappitsch, Mag. Johannes Fleischmann, Isabel Ettenauer und Julia Kräuter wider.

Breites Fundament in den jüngeren Altersgruppen

In den Altersgruppen A und B bewiesen die jüngsten Teilnehmer:innen bereits bemerkenswertes Können. Zehn Schüler:innen erhielten einen ersten Preis mit Auszeichnung – die höchste Bewertung in diesen Kategorien. Jonas Fasel (Gitarre), Alisa Ivic (Violine), Levia Marie Kisza (Klavier) und Theresa Stetsyk (Violoncello) überzeugten in der Altersgruppe A. In der Altersgruppe B setzten Benedikt Adam und Frida Hann (Violoncello), Ella-Luisa Gradinger (Gitarre), Makar Medvedev (Orgel und Klavier) und Sara Pajic (Klavier) starke Akzente. Weitere erste Preise gingen an Jana Felbinger (Harfe), Alesia Ivanciuc (Gitarre), Sarah Lugitsch-Nill und Nicolae Soare (Violine).

Starke Leistungen in den höheren Altersgruppen

Auch in den Altersgruppen II und IV zeigten die Musikschüler:innen ihr Können auf hohem Niveau. Balduin Gillinger (Klavier, 83,67 Punkte) und Ioana Soare (Violine, 81,75 Punkte) erspielten sich jeweils einen ersten Preis in der Altersgruppe II. Paula Holzer überzeugte am Violoncello mit 83,50 Punkten in der Altersgruppe IV. Das Quintett con brio erzielte in der Kammermusik für Holzblasinstrumente einen ersten Preis mit 85,60 Punkten.

Erfolge auch bei der universitären plus-Wertung

Bei der anspruchsvollen „prima la musica plus“-Wertung, die sich an fortgeschrittene Musiker:innen auf universitärem Niveau richtet, errangen drei Teilnehmerinnen der Musikschule St. Pölten jeweils einen zweiten Preis mit Silber: Anna-Viktoria Shahinyan (Klavier, 87,00 Punkte), Annalena Thürauer (Violoncello, 85,40 Punkte) und Lena Partl (Violine, 89,80 Punkte).

Nachwuchsarbeit trägt Früchte

Musikschuldirektor Lukas Schönsgibl zeigt sich stolz über das Abschneiden: „Es macht mich unglaublich stolz zu sehen, dass unsere Nachwuchsarbeit wirklich Früchte trägt. 27 Auszeichnungen und drei Qualifikationen für den Bundeswettbewerb – das spricht für sich. Mich begeistert vor allem, auf welch hohem Niveau unsere Schüler:innen hier musizieren. Das zeigt eindrucksvoll die Qualität des Unterrichts an unserer Musikschule und die hervorragende Arbeit unserer Lehrkräfte. Wir freuen uns bereits auf den Bundeswettbewerb und drücken unseren drei Qualifikanten fest die Daumen.“

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