Alles neu macht der Mai im Stadtmuseum. Nach den zwei großen Sonderausstellungen „Blick in den Schatten“ und „Von Steinen und Beinen“, die 2024 eröffnet wurden, bringt der Museumsfrühling gleich einige neue Ausstellungen mit sich.
Dazu gehören eine neue Dauerausstellung sowie eine Sonderausstellung, die sich mit der Geschichte des Hauses und des Museums selbst beschäftigt.
„Die bisherige archäologische Schau „Von Steinen und Beinen“ wird zu einer neu konzipierten Stadtgeschichte-Ausstellung weiterentwickelt. In einem modernen und zeitgemäßen Ausstellungskonzept wird die Geschichte der Stadt von der Urgeschichte bis in die Gegenwart neu erzählt und eindrucksvoll präsentiert. Multimedial, interaktiv und atmosphärisch aufbereitet, lädt sie Besucherinnen und Besucher ein, die Entwicklung von der Steinzeit bis heute zu entdecken“, erklärt Museumsleiter Thomas Pulle.
Doch auch die großangelegt Zeitgeschichte-Schau zu St. Pölten im Nationalsozialismus soll in veränderter Form als „Blick in den Schatten kompakt“ bestehen bleiben und die Auseinandersetzung mit den Jahren des Nationalsozialismus, dessen Vorgeschichte und die Auswirkungen dieser dunklen Epoche auf die Stadt in den Mittelpunkt rücken.
Ein Haus stellt sich aus und blickt zurück
Die neue Sonderausstellung widmet sich dem Jubiläum des Stadtmuseums im Karmeliterinnenkloster. Am 28. Mai 1976 wurde im damals gerade revitalisierten ehemaligen Kloster der Karmeliterinnen das Stadtmuseum als „Historisches Museum der Stadt St. Pölten“ eröffnet.
Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die bewegte Geschichte des Gebäudes, das im Laufe der Zeit als Kloster, Kaserne und nach den Weltkriegen auch als Wohnraum genutzt wurde. Die Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen, die bis in die Römerzeit zurückreichen, sowie Einblicke in die frühneuzeitliche und militärische Nutzung machen die Entwicklung dieses historischen Ortes anschaulich nachvollziehbar. So entsteht ein spannendes Gesamtbild eines Ortes, der sich über Jahrhunderte hinweg immer wieder gewandelt hat und heute die Geschichte St. Pöltens auf zeitgemäße Weise lebendig vermittelt.
„Mit seinen Dauerausstellungen und vielen Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Themen hat sich das Museum in den vergangenen 50 Jahren zu einer der zentralen Kulturinstitutionen der Landeshauptstadt entwickelt“, blickt Museumsleiter Thomas Pulle zurück.
Die Eröffnung zu allen vier Ausstellungen findet am Samstag, dem 9. Mai um 16:00 Uhr statt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.stadtmuseum-stp.at jedoch erforderlich.
Nähere Infos unter www.stadtmuseum-stp.at.