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Mobiler soogut-Verkaufswagen versorgt mit günstigen Lebensmitteln

Mit den Preissteigerungen nimmt auch der Bedarf an leistbaren Nahrungsmitteln zu. Besonders Menschen, die auch schon zuvor jeden Euro zwei- bis dreimal umdrehen mussten, spüren den zunehmenden den Druck, das alltägliche Leben zu bestreiten. Betroffene Personen sind oftmals, gesundheitsbedingt, aufgrund des Alters oder weil ein Auto nicht leistbar ist, in ihrer Mobilität eingeschränkt. Für Erleichterung soll nun der mobile Verkaufswagen der soogut-Sozialmärkte sorgen. 

Bürgermeister Stadler und Gemeinderat Jürgen Kremsner bei einem Besuch des mobilen Verkaufsstands des soogut-Sozialmarktes
Bürgermeister Stadler und Gemeinderat Jürgen Kremsner haben sich bei einem persönlichen Besuch über das reichhaltige Angebot des mobilen Verkaufsstands der soogut-Sozialmärkte überzeugt.

Wochentags ist der soogut Verkaufswagen im Zentralraum St. Pölten und im Mostviertel unterwegs. Montag und Donnerstag in Melk, Mank und Petzenkirchen. Mittwoch und Freitag in Böheimkirchen, Herzogenburg und Pottenbrunn. 14-tägig macht er am Dienstag Halt in Kirchstetten, beim Pflegeheim Clementinum und den betreuten Mietwohnungen.

Frühmorgens wird der Verkaufswagen in der soogut Zentrale in St. Pölten mit einem möglichst vielfältigen Warensortiment beladen. Die Wünsche der KundInnen können dabei zum Teil auch berücksichtigt werden. Molkereiprodukte, Wurstwaren, Getränke und eine Auswahl an Obst, Gemüse, Brot, Gebäck und süßen Backwaren sind immer mit dabei. Aber selbstverständlich richtet sich das Angebot je nach den Warenspenden, die der Sozialmarkt gerade erhält.

Schnell und Mobil

Binnen Minuten ist die mobile Verkaufsfläche aufgebaut. An den Standorten, an denen sich der mobile Verkauf unter der Bevölkerung bereits gut herumgesprochen hat, wartet meist schon eine kleine Menschenschar gespannt auf die mitgebrachten Produkte.
Mit all den Teuerungen wird der Bedarf an günstigen Lebensmitteln immer mehr und viele Menschen wissen einfach nicht mehr, von welchem Geld sie alles bezahlen sollen. „Der mobile soogut Verkaufswagen sorgt für Erleichterung und die Menschen sind wirklich froh darüber“, weiß die Verantwortliche Kathrin Notheis.

Finanzielle Notsituationen nehmen zu

Leider fällt es den Menschen in ländlicheren Regionen oft schwer, sich öffentlich einzugestehen, mit wenig Geld auskommen zu müssen. „Die Scham das Angebot eines Sozialmarktes zu nutzen, ist besonders in kleineren Gemeinden oft großes Thema“, weiß Wolfgang Brillmann, Geschäftsführer der soogut-Sozialmärkte. „Und genau hier bedarf es Aufklärung. Denn niemand soll sich schlecht fühlen müssen, wenn er auf günstige Lebensmittel angewiesen ist. Die Pandemie hat bereits aufgezeigt, dass ein finanzielles Abrutschen schnell und unerwartet passieren kann, ohne selbst darauf Einfluss nehmen zu können“, fügt er ergänzend hinzu.

Die gegenwärtige Inflationswelle lässt vielen Menschen nun keine Wahl mehr. Konnten sie sich noch bis vor kurzem die Einkäufe beim Diskonter leisten, steht einzig nun der möglichst günstige Einkauf im Vordergrund.

Nähere Informationen über die Verkaufszeiten des mobilen Marktes finden Sie unter: soogut.at/marktuebersicht

Personen, die das Angebot der soogut-Sozialmärkte nutzen, dürfen eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreiten. Näher Infos dazu finden Sie unter: soogut.at/kundeninfo

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