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Studie bestätigt neuen Standort für SC St. Pölten

Im Zuge einer Machbarkeitsstudie wurde die Fläche nahe dem Wirtschaftshof umfassend analysiert. Nun liegt das Ergebnis vor: Das Gelände wäre gut für eine Sportanlage geeignet. Der Panoramaweg bliebe davon unberührt.

Plandarstellung einer möglichen Umsetzung der Sportanlage beim Wirtschaftshof.
Grundlage der Planung für eine Sportanlage beim Wirtschaftshof waren ein Hauptspielfeld mit kleiner Tribüne und Verwaltungsgebäude sowie ein Trainingsplatz, umgeben von einem Erdwall und einem neuen Grüngürtel.

Der Traditions-Fußballverein SC St. Pölten ist auf der dringenden Suche nach einem neuen Standort. Am bestehenden Vereinsgelände steht etwa kein Trainingsplatz zur Verfügung, auch das Vereinsgebäude ist bereits deutlich in die Jahre gekommen. "Neben diversen anderen Grundstücken wurde zuletzt auch die Erweiterungsflächen des Wirtschaftshofs im Stadteigentum für dieses Projekt in Betracht gezogen und durch eine Machbarkeitsstudie analysiert", verrät Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.

Geprüft wurden unter anderem Infrastruktur, Widmung und Boden sowie etwaige Auswirkungen auf AnrainerInnen. Mit dem Ergebnis, dass der Standort gut geeignet ist.

Diskurs mit AnrainerInnen und Verein

"Uns ist es wichtig, dem Verein mit seinen vielen motivierten jungen SportlerInnen gute Voraussetzungen für den Trainings- und Spielbetrieb ermöglichen zu können. Wir legen aber auch großen Wert, dass eine Umsetzung nachhaltig und im Diskurs mit den nächsten AnrainerInnen erfolgt", so Stadler.

Diesbezüglich gab es kürzlich Gespräche mit VertreterInnen der IG Kremserberg. Es folgen nun vertiefende Gespräche mit dem Verein zu einem möglichen Projekt.

Erweiterung für Grüngürtel & nächste Schritte

Die Zufahrt zur Anlage kann über den Wirtschaftshof erfolgen. Stellplätze würden bei den vorhandenen Parkplätzen zur Verfügung gestellt. Der Verkehr hat somit keinen Einfluss auf das Siedlungsgebiet. Der Panoramaweg bleibt natürlich erhalten. Auch kann der Grüngürtel durch eine Aufforstung der Nebenflächen sogar erweitert werden. Durch den Abstand und einen neu angelegten drei Meter hohen Erdwall samt Begrünung, werden akustische wie Lichteinflüsse minimiert.

Auf Basis der sporttechnischen Machbarkeitsstudie werden derzeit die raumplanerischen Grundlagen zur erforderlichen Änderung der städtischen Planungsgrundlagen (Flächenwidmungsplan) erstellt. Im Zuge des nächsten Änderungsverfahrens des Flächenwidmungsplanes wird der Gegenstand behandelt.