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Leiner: Hotel kommt, Möbelhaus bleibt

Am Rathausplatz bis zum Rossmarkt wird das Möbelhaus Leiner redimensioniert, alle MitarbeiterInnen bleiben im Konzern. Hinzu kommen am prominenten Standort ein Hotel mit Konferenzzentrum und Wohnungen.

Rathausplatz mit Möbelhaus Leiner. (Foto Franz Brück)
Neue Impulse für die Innenstadt soll ein umfassendes Projekt für das Leiner Areal am Rathausplatz bringen. (Foto Franz Brück)

Das Leiner Haus in St. Pölten steht auch in Zukunft für eine der besten Adressen der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Gebäude am Rathausplatz 7 – 10 werden entweder einer weitreichenden Sanierung unterzogen, oder gänzlich durch neue Häuser ersetzt. „Dadurch werden frische Impulse für die weitere Belebung der Innenstadt gesetzt“, sagt Christoph Stadlhuber, CEO der SIGNA. Konkret umfasst die Projektentwicklung eine mehrere tausend Quadratmeter große Grundstücksfläche im Zentrum zwischen Rathausplatz über den Rossmarkt bis zur Julius Raab-Promenade zwischen Heitzlergasse und Heßstrasse.

„Dieses Vorhaben ist das größte Investitionsprojekt in der St. Pöltner Innenstadt seit dem Umbau des Hauptbahnhofes. Mit der Umsetzung des Konzeptes wird das jetzige Leiner Areal in der Zukunft noch attraktiver, da eine vielseitige Nutzung möglich wird. Dabei darf natürlich eine gute Gastronomie nicht fehlen, die den 'Camparistreifen' am Rathausplatz komplett macht", so Bürgermeister Matthias Stadler.

Alle MitarbeiterInnen können bleiben

Während die denkmalgeschützten Bauteile entlang des Rathausplatzes erhalten bleiben, ist geplant, die dahinterliegenden Objekte abzubrechen. Die Verkaufsflächen in der Größenordnung von aktuell 10.000 Quadratmetern werden redimensioniert. Dabei soll ein vollkommen neues Konzept umgesetzt werden. Bis zur Widereröffnung des Leiner Stammhauses werden alle Mitarbeiter bei Kika oder auf Wunsch auch in anderen Filialen übernommen.

Hotel mit Konferenzzentrum und Garage kommt

Im Zuge der Projektentwicklung ist neben der Adaptierung des Möbelhauses die Errichtung von rund 150 Wohnungen geplant. Ein Hotel mit etwa 150 Zimmern, ein Konferenzzentrum und eine Tiefgarage komplettieren das breite Spektrum der Projektentwicklung. „Wir glauben sowohl an die Zukunft des stationären Handels als auch an die Innenstädte“, sagt Christoph Stadlhuber. Er konkretisiert: „Es ist notwendig die Flächen in einem neuen Kontext zu denken und unterschiedliche Nutzungen inhaltlich zu verschränken, damit sie voneinander profitieren. Generell sehen wir uns als Partner der großen Städte und wollen unseren Teil dazu beitragen, die Zentren österreichischer Ballungsräume weiter zu attraktiveren.“

Derzeit erfolgt die Ausarbeitung unterschiedlicher Varianten der Projektentwicklung. Nach Adaptierung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans sowie den behördlichen Genehmigungen könnte schon im Jahr 2021 mit dem Bau begonnen werden.

Projektentwickler Signa

SIGNA Real Estate, eine Tochtergesellschaft der SIGNA Group, gehört zu den wichtigsten Immobilieninvestoren in Europa und beschäftigt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zehn Standorten in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Der Gross Asset Value der Immobiliengruppe beträgt 19 Mrd. Euro und das Developmentvolumen beläuft sich auf weitere rund 9 Milliarden Euro.