Die gemeinsame Stadt

Orange Bänke setzen Zeichen gegen Gewalt

Mit elf orangefarbenen Bänken setzt St. Pölten gemeinsam mit den Soroptimistinnen ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und für ein gewaltfreies Leben.
Daniel Brandtner und Robert Wotapek von der Stadtgärtnerei, Bürgermeister Matthias Stadler, Regina Berger und Brigitte Pranz vom SI Club St. Pölten Allegria, Stadträtin Birgit Becker, Christiane Mühlbacher (stehend v.l.n.r.) sowie Susanna Fink-Winter und Veronika Steiringer vom SI Club St. Pölten Allegria (sitzend) mit einer der orangenen Bänke. Foto: Josef Vorlaufer
Daniel Brandtner und Robert Wotapek von der Stadtgärtnerei, Bürgermeister Matthias Stadler, Regina Berger und Brigitte Pranz vom SI Club St. Pölten Allegria, Stadträtin Birgit Becker, Christiane Mühlbacher (stehend v.l.n.r.) sowie Susanna Fink-Winter und Veronika Steiringer vom SI Club St. Pölten Allegria (sitzend). Foto: Josef Vorlaufer

Jährlich wird am 25. November der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Im Rahmen der UN-Women-Kampagne „Orange the World – Stopp der Gewalt an Frauen“ wurden auf Initiative von Soroptimistin Veronika Steiringer insgesamt elf orange Bänke auf öffentlichen Plätzen in St. Pölten aufgestellt. Die Bänke tragen die Aufschrift „Kein Platz für Gewalt“ sowie Informationen zu Anlaufstellen und Notrufnummern.

Die Farbe Orange steht für Solidarität und symbolisiert ein gewaltfreies, respektvolles und selbstbestimmtes Leben von Frauen. Mit den Bänken soll das Bewusstsein für das Thema geschärft und deutlich gemacht werden, dass Gewalt in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf.

Gemeinsam hinsehen, hören und handeln

Der Soroptimistclub St. Pölten  beteiligt sich seit Jahren an der internationalen Kampagne. Präsidentin Susanna Fink-Winter betont: „Es geht uns auch darum, mit diesen orangen Bänken auf das Thema hinzuweisen und die Menschen zu sensibilisieren. Wir müssen hinsehen, hören und handeln. Gewalt darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!“

Auch Bürgermeister Stadler unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Engagements: „Ein gewaltfreies Leben für Frauen muss selbstverständlich sein. Mit den orangefarbenen Bänken setzen wir ein sichtbares Zeichen und zeigen, dass Gewalt gegen Frauen auch in St. Pölten keinen Platz hat. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, Betroffene zu unterstützen, Bewusstsein zu schaffen und uns konsequent für Respekt, Gleichberechtigung und Sicherheit einzusetzen.“

Die gemeinsame Stadt

Die Qualität einer gemeinsamen, weil inklusiven Stadt ist ein Kernziel des Masterplans stp*25|50. (mehr dazu)