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Seltene Gäste machen Rast

Wer in St. Pölten jetzt die Augen offen hält, kann vielleicht den ein oder anderen Storch entdecken. Weißstörche verbringen den Sommer in Europa, in St. Pölten bekommt man sie allerdings nur sehr selten zu Gesicht.

Vier Störche sitzen am Dach vom St. Pöltner Dom. (Foto: Stefan Zenkl)
Vier Störche machen auf ihrem Weg nach Afrika Pause am St. Pöltner Dom. (Foto: Stefan Zenkl)

Dieser Schnappschuss ist von Stefan Zenkl, bekannt als Bariton von Konzerten im Festspielhaus, aus einem gegenüberliegenden Wohnhaus in der Innenstadt gelungen. Im Abendrot nutzten die vier Weißstörche die Gelegenheit am Dom eine Pause einzulegen. „Am Morgen um 7 Uhr habe ich zwei Störche gesehen, als ich am Abend nochmal nachgesehen habe, waren es vier. Sie sind dann alle in Richtung Norden geflogen was mich stark verwundert hat. Es war ein magischer Moment, weil wir gerade Zuwachs erwarten“, erklärt Stefan Zenkl.

Zwischenstopp in der Landeshauptstadt

Es ist nicht bekannt, dass sich die Störche in St. Pölten angesiedelt haben, um zu brüten. Es wird davon ausgegangen, dass die Vögel ins Winterquartier ziehen und in der Stadt einen Zwischenstopp eingelegt haben. Die Meldungen über eine Sichtung häufen sich, denn auch in Pottenbrunn wurden zwei der seltenen Vögel entdeckt. Scheinbar haben die Störche den Ratzersdorfer See zur Nahrungsaufnahme angeflogen und sind von dort weitergezogen, um in den ost- und südafrikanischen Savannen zu überwintern.