Lee-gen-där
Knapp zwanzig Jahre nach der Erhebung zur Landeshauptstadt war klar: Gerade wenn man dem Land ein wertvoller Partner sein wollte, musste sich St. Pölten auf eigene Beine stellen. Und zwar auf so viele Beine wie möglich: Von allen, die am Vorankommen der Stadt aktiv mitarbeiten wollten.
Über 100 Wirtschaftstreibende initiierten 2004 mit einer Unterstützungserklärung die Einrichtung des städtischen Wirtschaftsservice ECOPOINT. Im selben Jahr starteten der Visionsprozess 2020 und die Arbeit am Masterplan Innenstadt. Die Gründung der Plattform St. Pölten im Jahr 2006 stand im Zentrum dieses Neuaufbruchs. Neben der etablierten Kaufmannschaft kamen auch Entscheidungsträ-ger aus Wirtschaft, Kultur und Bildung mit ins Boot. Dass daraus das erfolgreiche „Modell St. Pölten“ wurde, verdankt sich nicht zuletzt der Gründung der Marketing St. Pölten GmbH kurz darauf als gemeinsamer „Umsetzungs-Gesellschaft“ von Stadt und Plattform.
Matthias Weiländer kümmert sich nicht nur als Generalsekretär um Rechnungs-wesen und Organisatorisches in der Plattform. Als Geschäftsführer der Marketing St. Pölten GmbH und Citymanager der Innenstadt bildet er jene Schnittstelle, an der den besten Ideen der Plattform-Mitglieder profes-sionelle Umsetzungen folgen.
Christoph Schwarz bildet als Chef der Stabsabteilung „Zukunftsentwicklung, Wirtschaft und Marketing“ die verbin-dende Kraft zwischen der Stadt und der St. Pölten Marketing GmbH, an der die Plattform 40% hält. Er synchronisiert Aktivitäten innerhalb der strategischen und budgetären Rahmenbedingungen der Stadt.
Matthias Stadler prägt seit 2004 als Bürgermeister den Weg der Landeshauptstadt. Entscheidungen im stillen Kämmerlein waren dabei seine Sache nie. Lieber setzt er mit der Plattform im Stil des „Modells St. Pölten“ auf Dialog und breite Einbindung. Das hat seine Arbeit nicht einfacher, aber erfolgrei-cher gemacht.