Stadtraum

Weitwinkelperspektive

Foto: Josef Bollwein

Die Geschichte der „Flächen-Großstadt“ St. Pölten – mit 108,5 km² so groß wie Barcelona! – ist eine des Zusammenwachsens über Grenzen hinweg.

Das „weinwärts“ orientierte Viehofen im Norden wurde 1923 eingemeindet, Teile des „mostwärts“ orientierten Pummersdorf im Süden etwa erst 1972. Heute sind es 42 Katastralgemeinden, denen sich die gewachsene Vielfalt der Landeshauptstadt verdankt.

stp ubernachtungen

Dass stärker wird, was sich verbindet, hat die St. Pöltner Stadt-politik nicht vergessen. Die Erhebung zur Landeshauptstadt hat die weitere Öffnung gleichermaßen befördert wie erfordert. Es war die Stadt St. Pölten, die 1995 das bis heute aktive Kooperationsnetzwerk Europäischer Mittelstädte begründet hat. Als eine von zehn Klima-Pionierstädten in Österreich sucht und findet St. Pölten den Weg zur Klimaneutralität im engen Austausch mit anderen Städten.

Die Perspektive weitet sich: Hatte der erste Masterplan (2008) noch die Innenstadt im Blick, nimmt stp*25|50 als dessen Fortschreibung Kurs auf eine „Leading Second City and Region“ in Europa. Eine Hauptstadtregion, die ihre Chancen im Einzugsge-biet der Metropole Wien konsequent nutzt. Das Erfolgsrezept bleibt unverändert: Die Öffnung nach außen gelingt auf der Grundlage der Offenheit nach innen. Alle Stakeholder der Stadt und der Region sind eingeladen, die gemeinsame Zukunft mitzugestalten.

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