Meilensteine

Bahn(hof) neu

Foto: SEPA Media

Die Hochleistungsstrecke hat ab 2012 St. Pölten mehr denn je ins Zentrum Ost-Österreich gerückt.

Vielleicht liegt genau darin die Besonderheit des St. Pöltner Bahnhofs: Im Gegensatz zu vielen Städten wurde er historisch nicht (aus feuer-polizeilichen Gründen) an der Peripherie angesiedelt, sondern unmittelbar im Herzen der Stadt. Wer hier den Zug verlässt, taucht unmittelbar ein in das Treiben der innerstädtischen Fußgängerzone. Nicht nur logistisch, auch im Erleben der Stadt verkörperte der Bahnhof somit immer schon das urbane Herz St. Pöltens.
Historische Bedeutung in den Annalen der „Eisenbahnerstadt“ St. Pölten kommt dem Jahr 2012 zu: Der Bahnhof samt großzügig gestaltetem Vorplatz präsentierte sich runderneuert mit Shops und Gastronomie, wurde in der Folge in der Umfrage der ÖBB mehrfach zum schönsten Österreichs gekürt. Die frisch eröffnete Hochgeschwindigkeitsstrecke über Tullnerfeld rückte St. Pölten mehr denn je ins Zentrum Ost-Österreichs: Auf einen Schlag hatte sich die Fahrzeit nach Wien auf knapp 30 Minuten halbiert. Der Flughafen Schwechat wie auch die Stadt Linz sind – ohne Umsteigen – in weniger als einer Stunde erreichbar.

Die „neue Westbahn“ hat das Pendeln und Reisen von und nach St. Pölten komfortabler gemacht. Sie bildet zugleich ein Fundament des prosperierenden Dienstleistungs-, Bildungs- und Kulturstandortes St. Pölten

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