30 Jahre FH | USTP

Exzellente Hochschulbildung

Foto: Peter Rauchecker

Mit der FH hat auch St. Pölten an europäischer Statur gewonnen. Seit kurzem tritt die FH St. Pölten als USTP auf – University of Applied Sciences St. Pölten.

Die Marke unterstreicht die wissenschaftliche Ausrichtung ebenso wie den Anspruch auf wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert. Mehrwert, den die USTP für den Standort St. Pölten jedenfalls eingelöst hat.

Hat man 1996 den ersten Studiengang noch auf „Telekommunikation und Medien beschränkt, wurde das Portfolio seither zukunftsbewusst erweitert: um Informatik und KI, digitale Security oder Bahntechnologie etwa. Der neue, 2021 eröffnete Campus brachte ein Studienambiente auf internationalem Niveau – und Platz, den die USTP auch nützt: Mittlerweile über 4.000 junge Menschen machen hier ihre akademische Ausbildung. Als European University öffnet die USTP für die Stadt und ihre Wirtschaft das Tor nach Europa noch weiter: Mit der Leitung der Europäischen Hochschulal-lianz und Zugang zu mehr als 100.000 Studierenden.

Mit weiteren Einrichtungen wie der NDU, der Bertha von Suttner Privatuniversität und neuerdings der KPH (Kirchlich Pädagogische Hochschule) profiliert sich St. Pölten gerade als aufstrebender Hochschulstandort. Die USTP bildet dabei das Rückgrat.

„Mit dem Global Student Satisfaction Award 2025 stärken wir nicht nur unsere internationale Sichtbarkeit, sondern auch die Position der USTP St. Pölten als wichtigen Player in der Hochschullandschaft – regional, national und in ganz Europa.“ Johann Haag | Hannes Raffaseder – USTP St. Pölten

Treibende Kräfte am Bildungsstandort

 

„Europeanness“ sehen die Geschäftsführer Johann Haag und Hannes Raffaseder als Pfeiler im Erfolg der USTP.

Die FH hat sich vor kurzem umbenannt in USTP – University of Applied Sciences St. Pölten. Wo liegt der Unterschied?
(Haag) Unser neuer Name unterstreicht unsere wachsende Internationalität. Gleichzeitig unsere starke Rolle als dynamischer Knotenpunkt für tertiäre Bildung, Forschung und gesellschaftliche Transformation – regional, national und in ganz Europa. Neu ist unser Auftritt, unser Anspruch bleibt aber derselbe: exzellente Lehre, persönli-che Betreuung und angewandte Forschung mit Wirkung.

Kann „unsere USTP“ in St. Pölten einen speziellen Stellenwert in der Bildungslandschaft beanspru-chen? Wenn ja, in welcher Hinsicht?
(Raffaseder) Seit der Gründung 1996 haben wir uns als wachstumsstarke und zukunftsorientierte Hochschule etabliert. Wir stehen für innovative Lehre, angewandte Forschung und – als leitende Hochschule der European-University-Allianz E³UDRES² – für gelebte Europeanness: also Offenheit, Vernetzung und europäisch orientier-tes Denken. Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit, Medien und digitale Technologien, Gesundheitswesen, nachhaltige Mobilität und Soziale Arbeit.

Sie heben den anwendungsorientierten Charak-ter der Forschung an der USTP hervor. Worin drückt sich der aus?
(Haag) Unsere Forschungserlöse haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt, für 2025 erwarten wir rund 7 Mio. Euro. Wir entwickeln gemeinsam mit Partner:innen Lösungen für reale Herausforderungen und fördern den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. So entstehen Impulse, die weit über die Region hinausreichen und nachhaltige Entwick-lung vorantreiben.

Auf die nächsten dreißig Jahre gesehen: Was kann der Standort St. Pölten für die USTP leisten – und was die USTP für den Standort?
(Raffaseder) Mit über 500 hauptberuflich Angestellten zählen wir zu den größten Arbeitge-bern der Region und sind erste Ansprechpartne-rin für Innovation. So haben wir gerade ein Josef Ressel Zentrum zu KI-gestützter hydroklimainfor-mierter Energie- und Ressourcenoptimierung mit vielen regionalen Partner:innen eingereicht.
Zahlreiche internationale Preise zeigen, dass wir international erfolgreich sind und diese Erfahrung wieder in die Region einbringen. Manche Auszeichnungen sind ganz frisch: So etwa der Global Student Satisfaction Award 2025 für die höchste Lebensqualität im Studium und der Internationa-lisation Award des OeAD für Internationalisierung des Curriculums.

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