Agenda 2026

Hauptstadtregion

Offen nach allen Seiten: die entstehende Hauptstadtregion. (Foto: Kalteis)

Die Landeshauptstadt reicht weiter als St. Pölten. Das Projekt der Hauptstadtregion stellt eine Jahrhundertchance dar.

Gerne erzählt Bürgermeister Stadler, wie Gäste aus der chinesischen Partnerstadt Wuhan St. Pölten geografisch einordnen: „Ihr seid die Stadt, die an der Donau liegt und die in der Nähe einen Flughafen hat!“

Bingo. Die Sicht internationaler Partner und Investoren auf die Region kommt der Wirklichkeit näher denn je. Die Landeshauptstadt strahlt aus und lädt ein weit über die Stadtgrenzen hinweg: hinaus über Tulln, Krems und Melk bis „hinein“ nach Lilienfeld. Dass genau darin eine bemerkenswerte Chance liegt, darüber ist sich Stadler mit den Bürgermeistern der genannten Städte mittlerweile einig. In den letzten Monaten haben sie die Potenziale einer verstärkten Zusammen-arbeit als „Hauptstadtregion“ sondiert. Ein Geben und Nehmen, das ganz neue Perspektiven eröffnet: benötigte Ausbildungsplätze für Kremser Medizin-Studenten am St. Pöltner Uni-Klinikum.

Touristische und wirtschaftliche Synergien zwischen dem dynamischen Motor St. Pölten und den Schiffshäfen in Melk und Krems. Gemeinsame Innovations- und Investitionskraft für interkommunale Wirtschaftsparks, auf den (vergleichsweise) weitläufgen Flächen um St. Pölten …

Stärke am Korridor

„Entlang des West-Ost-Korridors in Österreich haben wir die Chance, uns als ebenbürtiger Wirtschaftscluster neben Wien und Linz/Wels zu etablieren“, sieht Masterplaner Josef Wildburger das große Bild. Der Weg zur Hauptstadtregion entsteht, indem man ihn – gemeinsam mit dem Land – schrittweise geht: von einander ergänzen-den Schwerpunkten etwa im Bildungsbereich bis zum Ausbau eines integrierten Nahverkehrs.

Commitment aus Vertrauen

Nicht weniger als eine „Mindset-Modernisierung“ steht dahinter: Für eine vernetzte Welt, in der intelligente Kooperation am Ende mehr bringt als das Ringen um Vorteile im kleinräumigen Wettbewerb der Standorte. Es wird Commitment brauchen, das wiederum Vertrauen brauchen wird. Klare Analysen und belastbare Fakten aus den Perspektiven aller beteiligten Städte bilden die Grundlage dafür und werden aktuell erarbeitet. Wenn die Initiative so gut weiterläuft, wie sie begonnen hat, wird es 2026 so weit sein: Ein Auftakttreffen der Bürgermeister aus der Region wird die Hauptstadtregion endgültig zum regionalpolitischen Leitfaktor machen.

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Im Zeitraum vom 24. Juni bis 31. August 2026 gelten im gesamten Rathausbezirk geänderte Parteienverkehrszeiten. Die Öffnungszeiten sind täglich von 7.30 bis 12 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten sind Termine nur nach vorheriger Vereinbarung möglich. Bereits vereinbarte Termine bleiben unverändert aufrecht.