Donaupfeil
Ist ja schön, das „Tor zur Wachau zu sein“. Aber wenn man in St. Pölten arbeitet, war Krems aus der Welt. Bis sie den HRV (HauptstadtRegionsVerkehr) endlich auf die Reihe bekommen und mit dem VOR synchronisiert haben.
Jetzt ess ich mein Frühstückssemmerl im Akku-betriebenen „Donaupfeil“. Saust tatsächlich dahin wie ein Pfeil, so leise. Vier Minuten Aufenthalt am St. Pöltner Hauptbahnhof. Am Gleis gegenüber wartet der „Kremser Fit“ auf die Abfahrt. Wahrscheinlich Medizin-Studenten drin. Weiter geht’s Richtung Süden durch viel Grün, vorbei an gepflegten Häusern und ein paar Baustellen. Ob das schon die Vorarbeiten für die S34 sind? Angeblich soll die jetzt wirklich kommen.
Fürs Joghurt als Dessert reicht die Zeit nicht mehr, an der Station NOE CENTRAL muss ich schon raus. Herrliches Wetter heute. Vielleicht pflücke ich mir nach der Arbeit retour ein FLEXbike, radle dann an der Traisen in die Stadt. Dort geh ich noch ein bisserl Bummeln und dann zum Bahnhof. Stress habe ich ja keinen, nach Krems fahren die Züge eh immer. St. Pölten, das Tor in die Wachau? Ja, weil Krems das neue Tor zur Westbahn ist.