Für einen fulminanten Auftakt sorgte die Bläserklasse der Schule. Die 16 jungen Musiker:innen, die seit drei Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Musikschule St. Pölten ausgebildet werden, eröffneten den Abend mit schwungvollen Klängen.
Das Publikum erlebte anschließend das Ergebnis eines monatelangen, intensiven und vor allem gemeinschaftlichen Arbeitsprozesses. Im Mittelpunkt der Handlung steht Tom, der von Mathematiksorgen, Streitigkeiten und unerwiderter Schwärmerei geplagt wird. Im Schlaf sucht er Zuflucht, wird dort jedoch von Albträumen heimgesucht. Schließlich lernt er, sich seinen Ängsten zu stellen und daran zu wachsen. Die Tänze wurden in einem kreativen und partizipativen Prozess gemeinsam mit den Schüler:innen erarbeitet. Auch die Rollenvergabe verlief auf besondere Weise: In einem schulinternen Casting präsentierten die Kinder ihr Talent. Die Gesangsrollen wurden im Zuge des Musicalprozesses ausgewählt.
Von poppigen Melodien über rockige Riffs bis hin Calypso, Swing und Reggae
Musikalisch überzeugte das Stück mit abwechslungsreichen Klängen, die von poppigen Melodien über rockige Riffs bis hin Calypso, Swing und Reggae reichten. Die Sänger:innen wurden von einem Schulchor und dem schuleigenen Orchester unterstützt, die gemeinsam ein eindrucksvolles Klangbild erzeugten. Jedes Kind der Musikmittelschule spielt ein Instrument, das bereits in der ersten Klasse ausgewählt wurde.
„Der Abend hat eindrucksvoll gezeigt, dass Musik nicht nur verbindet, sondern auch stärkt“, betonte abschließend Direktorin Helga Reisinger.