Meilensteine
Weitere Hightlights der letzten 40 Jahre
Entdecken Sie MEILENSTEINE, die den Schaffensraum St. Pölten seit 1986 geprägt haben.
Von den Baurechtsaktionen des Landes war die Landeshauptstadt explizit ausgenommen. In der Folge griff St. Pölten zur Eigeninitiative: 2001 kamen in Ratzersdorf die ersten 141 Bauparzellen für Familien zur Vergabe. Seither waren es insgesamt 359 Baurechtsgründe in 14 Etappen. Mindestens ebenso förderlich für die Entwicklung der Stadt waren ab 2005 die gewerblichen Baurechtsaktionen, aus denen etwa das Gesundheitszentrum in Harland hervorging.
Ob Egger, Sunpor, Prefa oder Plasser & Theurer: Werkserweiterungen und Betriebsansiedlungen haben die wirtschaftliche Schlagkraft St. Pöltens in den letzten zwanzig Jahren markant gesteigert. Angebahnt und die Wege geebnet hat in vielen Fällen ECOPOINT: In den gut zwanzig Jahren seit seiner Gründung hat das Wirtschaftsservice der Stadt den Standort St. Pölten international promotet und rund 1.600 betriebliche Projekte begleitet!
Was man im Tunnelbau als „Durchschlag“ bezeichnet, war für die Wärmeversorgung St. Pöltens der Anschluss an den EVN-Wärmeknoten Dürnrohr. Mehr als 50 Prozent der St. Pöltner Haushalte und öffentlichen Gebäude sind heute an die Fernwärme angeschlossen. Zwei Drittel des Wärmebedarfs werden über die Transportleitung aus Dürnrohr geliefert. Der Wärmeverlust auf den 31 Transportkilometern beträgt gerade einmal 2° Celsius. Foto: Flightlog
Im Süden bei Hart/Wörth brachten Stadt und die Bundesimmobiliengesellschaft BIG weitläufige Flächen in eine gemeinsame Entwicklungsgesellschaft ein. So entstand NOE Central, eines der größten Gewerbegebiete in Niederösterreich. Eine Brücke über die Mariazeller Straße wertete Mitte der 2010er-Jahre die Flächen weiter auf. Seither hat sich NOE Central als ein Motor der Betriebsansiedlung erwiesen. Auf 47 Hektar sind dort mittlerweile rund zwanzig Betriebe und 400 Mitarbeiter aktiv.
Theorie und digitales Know-how zählen, wenn sie am Ende auch in die Industrie einzahlen. Denn auf die kommt es an: Mehr als 60 Prozent der regionalen Wertschöpfung hängen direkt oder indirekt an der Produktion. Mit einem innovativen Modell fördert die Stadt gezielt Arbeitsplätze in der Industrie und trägt damit zur Absicherung des Produktionsstandortes bei. 6.000 Euro an Fördermitteln für jeden neu geschaffenen Arbeitsplatz stehen aktuell zur Verfügung.
Profitable Ideen sollen nicht nur in St. Pölten entstehen, sondern auch hier Früchte tragen. Alles an Service für Gründer:innen läuft heute in einer Initiative zusammen: in stp*POTENZIALE. Das Gründernetzwerk Founders leistet dazu die Basisarbeit am Standort. Vernetzung und Sichtbarkeit für an-gehende Unternehmer stehen im Fokus. Einen starken Akzent setzt die Stadt bereits seit 2018 mit Smartup: Das Förderprogramm unterstützt die spannendsten Startups am Standort mit je 5.000 Euro und wird über die FH abgewickelt.
Über 500 Millionen Euro haben Land und Stadt über die letzten dreißig Jahre in den Ausbau des Uni-Klinikums investiert. Wer heute auf medizinische Leistungen nach internationalen Top-Standards angewiesen ist, findet die in St. Pölten. Mit der Eröffnung von „Haus D“ kam 2024 das größte Kliniken-Bauprojekt in Niederösterreich zum Abschluss. Rund 3.600 Mitarbeiter des Uni-Klinikums versorgen über 50.000 Patienten im Jahr.