Wolfenbergerstraße: Letzter Bauabschnitt abgeschlossen

Mit der Auflassung der Eisenbahnkreuzung entlang der B 20 und den Umbauarbeiten auf der B 20 sind die letzten Baumaßnahmen für die Niveaufreimachung der Eisenbahnkreuzung Wolfenbergerstraße abgeschlossen.

Foto: Josef Vorlaufer © Foto: Josef Vorlaufer
Die Niveaufreimachung und die damit verbundene Auflösung der Eisenbahnkreuzung an der Wolfenbergerstraße sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Der letzte Bauabschnitt

6.000 m² Deckschichte und 1.000 m² Schadstellen wurden infolge des finalen Bauabschnittes saniert. Es wurde sowohl die Eisenbahnkreuzung B 20 und Wolfenbergerstraße rückgebaut, als auch die Verkehrslichtanlage für die neuen Gegebenheiten umgebaut. Die Busbuchten und die Gehsteige wurden an die neue Situation angepasst. Abschließend wurde die neue Bodenmarkierung aufgebracht.
„Mit der Fertigstellung dieses Projekts wurde eine wichtige Maßnahme im Sinne der Verkehrssicherheit umgesetzt. Die Landeshauptstadt entwickelt sich gut und wächst sehr rasch, wodurch sich die Aufgabe ergibt, auf Grund der stärkeren Verkehrsbelastung neuralgische Punkte zu entschärfen. Deshalb sorgen wir für mehr Verkehrssicherheit auf der Landesstraße B 20 und im Zugverkehr. Eine Win-Win-Situation für die Bevölkerung der Landeshauptstadt und der Region“, ist Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko überzeugt.

Gemeinsames Übereinkommen für mehr Verkehrssicherheit

„Die neue Brücke anstelle der Eisenbahnkreuzung bringt definitiv mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und die Zusammenarbeit zwischen den Projektpartner Land Niederösterreich, ÖBB und Stadt St. Pölten hat einmal mehr hervorragend funktioniert. Auch der vorgegebene Kostenrahmen konnte eingehalten werden. Mit solchen Umbauten von Eisenbahnkreuzungen können die Züge schneller fahren womit sich die Fahrzeit verringert. Damit wird der öffentliche Personennahverkehr noch attraktiver“, sagt Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.
Die Niveaufreimachung an der Kreuzung B 20 und Wolfenbergerstraße war ein Ziel des Übereinkommens zwischen dem Land Niederösterreich, der ÖBB Infrastruktur AG und der Stadt St. Pölten, das zur Auflassung von Eisenbahnkreuzungen im Raum St. Pölten getroffen worden war, um eine höhere Verkehrssicherheit gewährleisten zu können.

Kosten

In dem Übereinkommen vereinbarten die drei Partner eine Drittelfinanzierung von rund 14 Mio. Euro Gesamtvolumen. Die Gesamtkosten für die Verkehrssicherheitsmaßnahme der Bahnüberführung in der Wolfenbergerstraße betragen rund 7.3 Mio. Euro und werden dem Übereinkommen folgend je zu einem Drittel vom Land Niederösterreich, der ÖBB und der Stadt St. Pölten getragen.

Die Gefahrensituation an der Eisenbahnkreuzung an der Wolfenbergerstraße war der Grund für den Beschluss einer Niveaufreimachung gewesen, die durch Errichtung einer Überführungsbrücke über die Landesstraße B 20 (Mariazeller Straße) und über die ÖBB-Strecke (Hainfeld-St. Pölten) erfolgte. Nach Abschluss des finalen Bauabschnitts sorgt die neue Überführung inklusive Kreuzungsumbau nun für mehr Verkehrssicherheit und weniger Stau.