matomo image Zur Navigation Zum Inhalt

ÖBB investieren in Fahrzeugwartung

ÖBB Technische Services haben am Standort St. Pölten ein Kompetenzzentrum für 29 Millionen Euro errichtet. Die Anlagen entsprechen dem neuesten Stand der Technik für die Wartung von Nahverkehrsfahrzeugen und Dieselkomponenten sowie künftiger richtungsweisender Antriebstechnik. Damit wird der Standort St. Pölten mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen weiter aufgewertet.
Foto: ÖBB, Scheiblecker
Am 19. Juli eröffneten ÖBB TS-Geschäftsführer Andreas Zwerger, LH-Stv. Franz Schnabl, Vorstandsdirektor ÖBB-Personenverkehr AG Siegfried Stumpf, Landesrat Ludwig Schleritzko und Vizebürgermeister Franz Gunacker das neue TS-Werk. - Foto: ÖBB, Scheiblecker

Die Werkstätte in St. Pölten hat vor mehr als 110 Jahren ihren Betrieb aufgenommen und ist seit vielen Jahren ein zentraler Eckpfeiler für die Instandhaltung von Nahverkehrszügen. In 16 Monaten ist die Werkstätte in der niederösterreichischen Landeshauptstadt zu einer topmodernen Instandhaltungsdrehscheibe ausgebaut und gleichzeitig auch auf künftige Herausforderungen und Technologien vorbereitet worden.

Fit für die Zukunft

Es sind drei neue Industriehallen errichtet worden – jeweils eine für die Wartung von Diesellokomotiven, Dieseltriebwagen und Komponenten. Darüber hinaus ist auch das Unfallzentrum in der Wagenhalle erweitert worden. Herzstück des neuen Kompetenzzentrums ist die Halle für Instandhaltung von Dieselkomponenten, in der 130 verschiedene Komponenten aufgearbeitet werden. Das Hallenlayout ist gemeinsam mit der Technischen Universität Graz erarbeitet worden und punktet bei strikter Trennung von Montage und Demontage durch klare Strukturen, kurze Transportwege sowie effiziente und wirtschaftliche Abläufe. Darüber hinaus bleibt die Halle flexibel für erforderliche Adaptierungen richtungsweisender Antriebstechnologien.

Hohes Leistungspotenzial
In St. Pölten sind derzeit ca. 550 Fachkräfte beschäftigt. Pro Jahr werden in St. Pölten mehr als 250 Revisionen an Diesel-Lokomotiven, Diesel-Triebzügen und Personenwagen durchgeführt sowie hundert Dieselmotoren, 70 Getriebe bzw. Powerpacks, 500 Drucklufterzeugungsanlagen und rund 48.000 Sitze und Sitzteile aufgearbeitet.