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Innenstadt ist top-fit

Eine erfreuliche Diagnose erstellt die Standort + Markt Gesellschaft für St. Pöltens Innenstadt: Bei einer sehr geringen Leerstandsrate ist der Standort „top“ und „gesund“.

Kremser Gasse / St. Pölten. (Foto: Werner Jäger)
Die Kremser Gasse ist die erste Adresse der Fußgängerzone. (Foto: Werner Jäger)

Nur 3,4 Prozent der Geschäftslokale stehen leer, das ist um ein Prozent weniger als noch vor drei Jahren - damit liegt St. Pölten weitaus besser als die meisten anderen Städte. Zum Vergleich: In Krems stehen fast 15 Prozent der Läden leer, in Wiener Neustadt sind es über 26 Prozent. Das berichtet die Standort + Markt Gesellschaft in ihrer diesjährigen Studie, die 24 Citygeschäftszonen der größten Städte Österreichs in einer detaillierten Erhebung erfasst. Die St. Pöltner Innenstadt zählt darin mit der Wiener Mariahilfer Straße und Landstraßer Hauptstraße, mit Linz und Innsbruck zu den „gesunden“ Geschäftszonen.

Große Verkaufsflächen

Im Detail zeigt die „City Retail Studie“ auch, dass St. Pölten bei der Shopgröße im absoluten österreichischen Spitzenfeld liegt. Im Schnitt verfügt jeder Shop über 230 Quadratmeter Verkaufsfläche. Nur in der Mariahilfer Straße sind die Shops größer. Der Filialisierungsgrad liegt bei 54 Prozent, nur Amstetten und Leoben haben eine höhere Dichte an Ketten.
Verringert hat sich in den letzten drei Jahren die Fluktuationsrate, von 22,2 Prozent auf 13,6 Prozent. St. Pölten ist also nach wie vor im Wandel, aber es kann auch auf eine gesunde Substanz aufbauen. Denn unter der Annahme, dass eine City dann gesund ist, wenn eine hohe Nutzungsdichte und gleichzeitig niedrige Leerstandsquote vorliegt, zeichnet sich ab, welche Standorte als gesund eingestuft werden können.

Zufrieden mit dem Ergebnis der Studie zeigt sich Marketing-St. Pölten-Chef Matthias Weiländer, und er ist vorsichtig optimistisch, was die Zukunft betrifft: „St. Pölten geht es gut. Wir wachsen auf allen Ebenen. Der Idealfall ist natürlich nach wie vor die Vollnutzung der vorhandenen Flächen.“