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St. Pölten fördert Start-ups

St. Pölten bietet beste Voraussetzungen für einen Innovations- und Start-up-Standort und wird mehr und mehr zur attraktiven Stadt für junge UnternehmensgründerInnen. Um diese Entwicklungen zu fördern und bestmögliche Rahmenbedingungen für Innovationen zu schaffen, wird die Stadt St. Pölten in den kommenden Jahren gezielt Maßnahmen setzen. Unter der Leitung der FH St. Pölten wurde ein entsprechendes Konzept erarbeitet, das die am Standort vorhandene Expertise bündelt und zielgerichtet weiterentwickelt. Dieses wurde nun der Öffentlichkeit präsentiert.
Foto: pixabay
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Zentrale Anlaufstelle und Vernetzung

Es bestehen in St. Pölten bereits einzelne Initiativen zur Förderung von Innovation und Start-ups, es gibt aber noch viel Potenzial für gemeinsame Aktivitäten. Wir möchten die bestehenden Kräfte bündeln und eine Anlaufstelle für sämtliche Angelegenheiten rund um Innovation und Entrepreneurship in St. Pölten schaffen. Zudem sollen auch Gründerinnen und Gründer untereinander vernetzt werden, denn dieser persönliche Austausch ist in der Start-up-Szene enorm wichtig. 
Zu den Maßnahmen zählen unter anderem ExpertInnenpool Webportals mit allen relevanten Informationen und Stakeholdern sowie die Initiierung verschiedener Projekte und Veranstaltungsformate im Start-up-Bereich, z. B. Hackathons oder Start-up Challenges www.stp-smartup.at. Zudem soll der Creative Pre-Incubator – das Gründungs-Förderprogramm, das 2014 von der FH St. Pölten gemeinsam mit dem accent Gründerservice ins Leben gerufen wurde – unterstützt und weiter ausgebaut werden. Mehrere Start-ups konnten nach Absolvierung des Förderprogramms an der FH St. Pölten bereits erfolgreich Unternehmen gründen.
“Vom Konzept zur Förderung von Innovation, Unternehmertum und Start-ups sollen auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren, da der Wissenstransfer zwischen kreativen Talenten, den Unternehmen und Hochschulen intensiviert und auch Fördergelder für Forschung, Entwicklung und Innovation für gemeinsame Projekte aquiriert werden sollen“, so Raffaseder.
Das Konzept ist vorerst für die Dauer von fünf Jahren ausgelegt und wird regelmäßig evaluiert.

Attraktivierung und Innovationsschub für St. Pölten

„Die Stadt St. Pölten fördert die Innovation, das Unternehmertum und Start-Ups in St. Pölten mit einem Zuschuss von 100.000 Euro jährlich. In der Sitzung des Gemeinderates Ende Jänner 2018 wurde diese Unterstützung für die nächsten fünf Jahre beschlossen. Hierbei wurde eine selten gezeigte Einigkeit für die Förderung signalisiert. Besonders wurde das System der Evaluierung mit Kennzahlen etc. gelobt.
Wir erwarten uns eine allgemeine Attraktivierung und einen Innovationschub für den Standort St. Pölten, insbesondere für die Innenstadtbelebung und die Ansiedlung von innovativen Betrieben in mit der Wirtschaftsservicestelle ecopoint und der Marketing St. Pölten GmbH bereits umgesetzten Ladenfenster in der Kremsergasse 11.
Grundsätzlich richtet sich diese Förderung an alle, die in St. Pölten gründen wollen. Gründer kann jeder sein, ob SchülerInnen, Studenten aller Bildungsinstitutionen und Nicht-Akademiker. Damit verbunden ist das Ziel der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Über die Start-up-Koordinatorin und die beiden Start-up-Botschafter

 

„Innovation und Unternehmertum sowie junge Start-ups haben eine große und noch weiter wachsende Bedeutung für die Standortentwicklung – sie bringen nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern können Standorte vor allem auch dadurch stärken, dass sie kreative, meist sehr gut ausgebildete Talente anziehen, neue innovative Ideen ermöglichen und die Wirtschaft am Standort stärken“, erklärt Hannes Raffaseder, Prokurist der FH St. Pölten, der mit seinem Team das Konzept zur Förderung von Innovation, Unternehmertum und Start-ups am Standort St. Pölten erarbeitet hat. Da an der FH St. Pölten das notwendige Fachwissen vorhanden ist und bereits seit einigen Jahren entsprechende Strukturen aufgebaut werden, soll diese Expertise nun für den gesamten Standort genützt werden. Die Umsetzung dieses Konzepts wurde Ende Jänner im St. Pöltner Gemeinderat beschlossen.

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