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Domplatz und Bischofsgarage gehen nur gemeinsam

Plattform STP 2020, Kaufmannschaft und Wirtschaftsbund sind sich einige über die Zukunft des Domplatzes.
privat © privat
St. Pöltens Wirtschaftsbundobmann Mario Burger, Kaufmann Jörg Eibl und Plattform STP2020-Obmann Dominik Mesner schließen einen Bund.

Die Plattform hat zuletzt mit Arbeitskreisen zu den brennendsten Themen der Einwohner und Betriebe der Stadt St. Pölten das Interesse von Bürgern, Gewerbebetreibenden, aber auch Industrie und Politik gleichermaßen geweckt.

Das Potential der Unternehmen an Ideen ist riesig und es ist schön zu sehen, wie ein gemeinsamer Gedanke die unterschiedlichsten Personen und Interessen an einem Strang ziehen lässt.
Ein Thema ist und bleibt jedoch der Dauerbrenner schlechthin in St. Pölten - Das Schicksal des Domplatzes. Vieles ist schon geschrieben worden, gute wie schlechte Ideen halten den St. Pöltner Boulevard am laufen - und viele definieren sich oder andere über die Frage, was denn nun an einem der schönsten Plätze der Landeshauptstadt (und einer mit dem größten Potential) passieren soll.
Die Plattform STP 2020 sieht sich im Spiel der vielen Interessen von Stadt, Land, Kaufleuten, Anwohnern, aber auch kulturellen Institutionen als Vermittler und Ermöglicher und keinesfalls als Verhinderer.
Im Lichte der Bewerbung als Kulturhauptstadt ist aus Sicht des Vorstandes Handlungsbedarf gegeben.
Aus diesem Grund wurde mit den anderen Interessensvertretungen der Wirtschaft - Wirtschaftsbund und Kaufmannschaft - eine gemeinsame Stellungnahme in Richtung der politischen Verantwortlichen des Landes der Stadt gerichtet, um die Interessen der Unternehmen, insbesondere der unmittelbar betroffenen Mitglieder der Plattform in der Innenstadt St. Pöltens zu sichern und gleichzeitig das so wichtige Kulturprojekt Domplatz endlich voranzutreiben:
Domplatz-Projekt und Dom-Garage: es geht nur gemeinsam!
1. Der Wirtschaftsbund St. Pölten, die Plattform 2020 und die Kaufmannschaft St. Pölten ziehen hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung des Domplatzes an einem Strang.
2. Gefordert wird neben der multifunktionalen Nutzung insbesondere der Erhalt aller Parkmöglichkeiten am Domplatz.
3. Bei Wegfall von Parkplätzen müssen diese im geplanten Parkhaus im Bischofsgarten mit Ausgang zum Domplatz zeitgerecht zur Verfügung stehen.
„Man kann jeder Meinung sein und vielen Ansichten etwas – positives wie negatives – abgewinnen. Wenn jedoch ein zukunftsweisendes Projekt am Tisch liegt, von dem alle profitieren, so muss der bereits erwähnte gemeinsame Strang gefunden und mit Schwung die Aufgabe angenommen werden.
Hier gilt es die verschiedenen Interessen zu verstehen und etwa den Verlust von Parkplätzen am Domplatz selbst durch Stellplätze in angrenzenden Garagen zu kompensieren ohne dabei das Gesamtprojekt zu gefährden!“

Derzeit verlaufen wir uns in alten Strukturen und Denkweisen, mit der Jahrhundertchance Kulturhauptstadt muss es möglich sein, eine win-win Situation für alle Beteiligten zu schaffen. Allerorts vernehmen wir ein gemeinsames Wollen, die Initialzündung steht jedoch noch aus, gerne übernimmt die Plattform diese Aufgabe, wenn damit endlich etwas für St. Pölten und dem Zentralraum Niederösterreich weitergeht.